Reissverschlussgesicht

 

Das Gefühl, mein Mund sei wie verklebt und es will einfach kein Wort aus mir kommen, ist ja nicht neu.

Im Februar 2016 hatte ich ein paar wenig schmeichelhafte Reissverschlussbilder hingekliert, die ich hier in der Fotomediathek gefunden habe.

Wobei das Bild des Reißverschlusses nicht ganz treffend ist – einen Reißverschluss kann man ja nach Belieben auf und zu machen. Mein Reißverschluss aber klemmt!

Und das trotzige Kind in mir WILL den Reisverschluss auch gar nicht reparieren – laut und deutlich ruft es NEIN – denn gerade empfindet es die Wiederherstellung der Sprache als Demütigung, Erniedrigung, Unterwerfung. Ich habe eine leise Ahnung, woran das liegen könnte, will es demnächst versuchen, in Worte zu fassen. Oder in Bilder.

Das ist nicht leicht!

 

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6 Kommentare zu „Reissverschlussgesicht

    1. Wenn ich mich „scheisse“ fühle, dann zeichne ich mich auch „scheisse“ – ich zeichne das, was ich sehe, ob mit dem Auge oder Herzen …
      Ich will keinen Schönheitswettbewerb gewinnen, sondern mit meinen Bildern versuchen, mein Inneres auszudrücken. Wenn Du findest, dass ich auf dem Bild „scheisse“ aussehe, dann ist mir das ja gelungen.

      Gefällt 1 Person

über einen - auch kritischen - kommentar werde ich mich sehr freuen

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