Mit Station 1 abschließen?

Nochmals danke ich Euch allen für Eure lieben und einfühlsamen Kommentare, die mir einerseits zeigen, dass ich mit meinen Gefühlen nicht allein stehe und mich darin bekräftigen, auf meine innere Stimme zu hören und mein eigenes Tempo der Heilung zu gehen. Zum anderen zeigen mir Eure Beiträge durchaus, dass es möglich ist, sich von negativen Gedankenmustern zu trennen, dass es aber viel Zeit und Geduld braucht. Andererseits ist es mir irgendwie auch peinlich, mich mit meinen Gefühlen irgendwie in Eure Aufmerksamkeit gegaunert zu haben, dass Ihr mir lange Kommentare schickt und über das von mir gesagt nachdenkt. Ein Teil von mir – genau jeder mit den Zweifeln und dem Selbsthass – denkt, das hätte ich nicht verdient. Und nun auch noch dieses wunderschöne Mandala von janJan. Wie habe ich mich nur so in den Vordergrund spielen können. Aber sicherlich werden einige von Euch sogar diese Gefühle nachvollziehen können. Mein Kopf sagt mir natürlich, dass ich Unsinn denke-empfinde-fühle. Aber das Herz und die Seele kennen da nur ihre eigene Logik.

Aber bevor ich mich richtig auf die Arbeit an mir – in mir – mit mir einlassen kann, muss ich gedanklich meine letzte Station loslassen können – nennen wir sie ruhig Station 1, da sie und ihre Insassen gerade Rang 1 in meinem Denken und Fühlen einnehmen.

Wenn ich Euch mit Wiederholung auf die Nerven gehe – lest einfach nicht weiter, falls das so ist, bitte! und ignoriert den noch folgenden Artikel – ich muss, um irgendwie mit dem Thema wenigstens vorerst abschließen zu können, noch ein paar Sachen aufschreiben, dann symbolisch ins Internet schicken – wegschicken-fortschicken-davonschicken, indem ich die Gedanken teile. Wie viele andere meiner Beiträge auch ist der nächste und auch der darauf folgende Beitrag vor allem selbsttherapeutisch gemeint.

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7 Kommentare zu „Mit Station 1 abschließen?

  1. Liebe Agnes… Ja es ist Unsinn… Zu denken, du hättest es nicht verdient… 😉 aber ich verstehe deine Gedankengänge, ich denke das auch oft bei mir. 🍀

    Niemand ist ja verpflichtet das hier zu lesen, wer es also liest scheint wohl interessiert zu sein. Ich sehe deine Beiträge auch nicht als Jammern, sondern als Tagebuch einer Gefühlswelt, da muss dir mit Sicherheit nichts peinlich sein. Das Aufschreiben von Gefühlen und Gedanken tut einfach gut und ich bin sicher du hilfst damit auch vielen Betroffenen sich vielleicht auch mal zu trauen… Die Erfahrung zeigt, es gibt gerade zu diesen Themen viele stille Leser, die selbst einfach -noch- nicht die Kraft haben.
    Und mich hast du sicher nicht ergaunert… Ich mache doch immer nur was ich will 🙂

    Gefällt 3 Personen

  2. Liebe Agnes, wenn es darum ginge , immer nur positive Dinge zu schreiben, hätte ich schon nach kurzer Zeit mit dem Bloggen aufhören müssen. Und auch ich wiederhole mich laufend. Also mach so weiter, wir du meinst, das es für dich richtig ist. Ich habe angefangen, zu bloggen, um mir über meine Gedanken und Gefühle klar zu werden. Das gelingt mir nicht immer. Aber das ist für mich kein Grund, auf zu hören. Und das sollte es für dich auch nicht sein. Allen recht machen kann man es eh nicht. Und du sollst auch nicht anderen nach dem Mund schreiben.Wie es für dich ok ist, so ist es richtig. Ich wünsche dir noch alles Gute auf deinem Weg. Und ich werde immer wieder mal reinschauen, um zu sehen/lesen, wie es dir geht.

    Gefällt 2 Personen

    1. Ich danke Dir, Christoph, und auch für Dich alles Gute!
      Das ist ja die merkwürdige Sache an uns – anderen gestehen wir zu zu jammern, negatives zu schreiben, sich zu wiederholen und so weiter. Das würde ich jedem anderen Menschen zugestehen. Nur bei mir selbst fällt es mir schwer …

      Gefällt 2 Personen

über einen - auch kritischen - kommentar werde ich mich sehr freuen

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