Geborgenheit

 

Des Herbstes Mantel ist heut‘ grau
Und Nebel hüllt die Bäume ein.
Wolken schweben träge vor des Himmels Blau.
Die kühle Luft ist feucht und rein.

Der See liegt still und friedlich da;
Kein Windhauch stört den Frieden.
Die Wasservögel ruhen aus, dem Ufer nah,
Von Strömung nur ganz sanft getrieben.

Der Bäume Kronen spenden sich’ren Schutz,
Darunter tänzeln bunte Blätter von den Ästen.
Sie bilden unten einen wunderschönen Putz,
Der Wohnung wird für viele Gäste.

Die Regentropfen streicheln mein Gesicht.
Ganz zärtlich kühl’n sie meine Wangen
Und flüstern: „Halte inne! Geh noch nicht!“
Und ich vergesse für den Augenblick mein bitt’res dunkles trübes Bangen.

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