Portraitzeichenkurs

Der im letzten Artikel beschriebene Volkshochschulkurs hatte den großen Nachteil, dass der Raum extrem klein war, die Teilnehmenden ganz dicht beieinander saßen und jeder dem anderen auf das Blatt gucken konnte. Ich denke, dass nicht nur ich mich in solchen Situationen sehr unwohl fühle.

Es gab aber einen Zeichenkurs, den ich recht lange und regelmäßig besucht habe. Egal wie ich mich fühlte habe ich es geschafft, mich über mehrere Monate jeden Dienstag aufzuraffen und zu einem sehr guten Portraitzeichenkurs zu gehen. Dadurch, dass ich dort einmal wöchentlich war und mir die meisten anderen Teilnehmer und die Kursleiterin daher auf eine gewisse Art vertraut waren und der Raum auch entsprechend groß war, konnte ich auch während schwieriger Phasen teilnehmen. Nicht immer war es für mich einfach, aber einmal die Woche wollte ich etwas außerhalb meiner Wohnung und inmitten anderer Menschen „schaffen“.

Jetzt bin ich ja in der Klinik und anschließend will ich an der beruflichen Rehabilitation teilnehmen, die alle Kräfte in Anspruch nehmen wird. Also werde ich dort nun nicht mehr zeichnen können. Ich habe mir aber vorgenommen, regelmäßig Bekannte zu zeichnen, um nicht aus der Übung zu kommen. Allerdings – ganz ohne zu reden geht das nicht, insofern ist das vorerst noch Zukunftsmusik.

Wer von Euch in Berlin nach einem guten Portraitzeichenkurs sucht, dem kann ich diesen Kurs empfehlen. Gerade sind auch noch ein paar Plätze frei. Schreibt mich unten über die Kommentarfunktion an (bitte nicht über das Kontaktformular – an die dort verlinkte E-Mailadresse komme ich in der Klinik nicht heran) und ich erzähle mehr über den Kurs und gebe die Kontaktdaten der Kursleiterin Kathrin Eckhorn weiter. Ihr könnt Euch aber auch direkt an sie wenden:
Ihre Homepage: http://www.eckhorn-kathrin.de

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5 Kommentare zu “Portraitzeichenkurs

  1. Pingback: Portraits 4 – agnes p.

    • Zeichnen privat eventuell noch, wenn ich nicht durch die ganze Anstrengung (den ganzen Tag unter Menschen) einfach viel zu fertig sein werde und ins Bett falle. Aber zusätzlich noch einen Kurs besuchen und wieder unter Menschen sein … Das halte ich erst einmal für ausgeschlossen.
      Zeichnen ist ja leider für die meisten eher kein Broterwerb, da muss man schon ziemlich gut sein, Netzwerke haben, Aufträge heranziehen. Insofern wird die berufliche Rehabilitation eher auf irgendetwas langweilig Stupides im Büro hinauslaufen. Aber irgendwie müssen ja die Brötchen und die Miete verdient werden …

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