Rhabarber und Hyazinthe 10

 

Sooooo. Dieser Beitrag ist der vorletzte dieser Reihe. Nächste Woche wird die Rhabarberblüte sicherlich aufgegangen sein und die Beitragsanzahl 11 finde ich eine schöne Zahl.

Fortan möchte ich einmal wöchentlich über den Beetrand dieses Stadtstraßenminigärtchens hinaus in die anderen grün-bunten Eigeninitiativpflanzungen in Berlins Innenstadt blicken. Mal sehen, wohin mich meine Füße tragen werden. Wie die Beiträge heißen sollen, weiß ich noch nicht. Mir geht immerzu der Slogan meiner DDR-Kindheit „Schöner unsere Städte und Gemeinden“ durch den Kopf; der ist aber vielleicht doch etwas unpassend.

Nun aber zum Rhabarber. Prächtig ist er geworden, oder? Da er wohl nicht zum Verzehr vorgesehen ist, darf er in die Blüte schießen. Die könnte man übrigens auch essen; ich hab’s aber noch nie probiert.

Drei Kübel weiter durfte seit Monaten ein Rosenkohl vor sich hin wachsen. Sonderlich liebreizend sieht er nicht aus. Nun schießt er aber in die Blüte, in die man lustig hineinfotografieren kann. Eine Rosenkohlpflanzenblüte sehe ich übrigens zum ersten Mal.

Die Hyazinthenblüte ist schon vertrocknet, die Narzisse steht aber ihre Frau. Die Akelei sieht auch sehr hübsch aus.

Und noch eine gute Nachricht (die brauchen wir ja dringend!): meine Zuckererbsen auf meinem Fensterbrett sind aufgegangen.

Damit sich der Kreis schließt, zu guter Letzt noch ein Bild eines Rhabarberbabies, dass mir meine Mutter heute – zusammen mit anderen Senkern für Hinterhof und Straße – aus dem elterlichen Schrebergarten vorbeigebracht hat. Ich bin sehr gespannt, welche Pflanzen durchkommen. Die Überlebenden zeige ich Euch dann in Beitrag 11 in einer Woche.

Kommt gut durch die letzte Vorösterliche Woche!

 

 

All die alten Beiträge:

Rhabarber und Hyazinthe 1

Rhabarber und Hyazinthe 2

Rhabarber und Hyazinthe 3

Rhabarber und Hyazinthe 4

Rhabarber und Hyazinthe 5

Rhabarber und Hyazinthe 6

Rhabarber und Hyazinthe 7

Rhabarber und Hyazinthe 8

Rhabarber und Hyazinthe 9

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14 Kommentare zu „Rhabarber und Hyazinthe 10

  1. hallo agnes,
    geht’s die gut? seit deinem beitrag „ANGST ANGST ANGST“ vom 13. august 2016 begleite ich dein blog und besuchte es auch regelmässig. heute habe ich den eindruck, dass du dich wieder gut „gefangen“ hast. mach weiter so und alles gute für dich.

    ganz liebe grüsse aus meiner einsiedelei in andalusien
    geno ❤

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    1. Hallo Geno, ich danke Dir für Deine Nachfrage. Gemessen am Spätsommer, Herbst und Winter geht es mir schon wieder richtig gut, auch wenn bei mir noch viele, viele Baustellen – sozial, finanziell, behördlich, juristisch, familiär, …, ach – offen sind, aber ich habe inzwischen Hilfe an meiner Seite und bin derzeit optimistisch, dass sich alles regelt und ich irgendwann wieder ein selbstbestimmte und selbstständiges Leben führen kann.
      Bei Dir dürfte es ja inzwischen nicht mehr so kalt sein, dass Du unter Deiner Bettdecke hervorkommen kannst. Der Frühling tut hoffentlich auch Dir gut!
      Liebe Grüße
      Agnes

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  2. Hallo, guten Morgen. Hieß denn der Spruch nicht „Schöner unsere Städte und Dörfer!“ – so habe ich ihn in Erinnerung – ich habe aber kein gutes Gedächtnis.
    Liebst du auch die Doppelzahlen = Schnapszahlen, weil du sagst, 11 wäre eine gute Zahl. Mein Smartphone muss das mitbekommen haben, denn wie oft zeigt die Uhrzeit eine Schnapszahl. Besonders happy bin ich bei 13.13 Uhr, weil die 13 meine Lieblingszahl ist.
    Ich freue mich riesig, dass du inzwischen so aufgeshlossen bist.
    Mit Gruß von der Südfrau

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    1. Hallo in den Süden,
      nun ja, ich bemesse den Zahlen nicht unbedingt esotherisches bei, aber manche Zahlen finde ich auch einfach hübsch. Und Schnapszahlen mag ich vielleicht auch, weil ich im siebten Monat des Jahres 1977 geboren bin 😉
      Liebe Grüße aus dem Norden

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  3. Agnes,
    ich glaube, nein ich weiß, zum ersten Mal in meinem Leben, was
    – ein Fangefühl – ist/ bedeutet. Ich bin ein – Fan -. Ich glaube es nicht, aber es ist passiert. Ich bin auch ein – Fan -, meiner Kinder, weil mich alles wie bei dir, erfreut. Boah eh…., so etwas sagt man nicht, aber ich denke, ich fühle es. Ich fühle mich mitgerissen, mit geführt in eine wundersame Welt. Eine wohlige, neu entdeckte, eben so, wie du sie siehst, noch nie – gesehen -.

    Eine gute Osterwoche
    LG. Hilde

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    1. Wow, liebe Hilde, ich bin ganz gerührt und verlegen.

      Du weißt, mit Depression und allem drum und dran, Arbeitsunfähigkeit, Unfähigkeit zu vielen Alltagsdingen, die für die meisten selbstverständlich sind, verliert man einen großen Teil seines Selbstbewusstseins (sofern man das je besessen hat). Und nun Deine Worte! Wobei eine gemeine Stimme in mir spricht: Du misinterpretierst das, Hilde meint gar nicht Dich, Du machst Dich lächerlich, wenn Du so etwas unglaubliches wirklich annimmst, auf Dich beziehst.

      Ich freue mich, dass ich auch in meinem Zustand etwas bewegen kann, dass ich Dich und andere Menschen erfreuen kann. Es ist mir großes Lob und große Freude!

      Vielen lieben Dank!
      Agnes

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      1. Liebe Agnes, ich hatte heute einen besonderen, ungewohnten, ungewöhnlichen Tag. Deshalb lese ich erst jetzt deine Antwort. Agnes, ich darf sagen, ich schreibe wie ich denke, was ich denke, was ich fühle. Ich schreibe, was mich innerlich bewegt, verstehe. Wobei verstehen, den Inhalt eines Beitrages, mit meinen Fähigkeiten einhergeht. Die Sprache, die ein Blogger anwendet, ist seine ureigene Sprache. Er offenbart sich damit. Wir werden sichtbar, durchsichtbar. Wir erkennen Ehrlichkeit, Oberflächlichkeit, Lüge, Großspurigkeit, Feingefühl, Empathie. Ernsthaftigkeit, Wohlwollen, Böswilligkeit Unbeugsamkeit, Aggressionen, Provokation, etc…. Dazu sind wir in der Lage, wenn wir wollen. Wenn wir es ernst meinen, wenn wir aufmerksam sind. Du, du bist ein Mensch, der auf eine sehr feinfühlige Art und Weise, eine Welt entdeckst, die er bislang soo nicht gesehen hat. Sooo… nicht, anders schon. Und weil es ist, wie es jetzt ist, kann ich deine Welt und diese Welt mit deinen Augen sehen. Mit deinem Zeichenstift. Wenn ich es mal sagen darf, gehe deinen Weg. Du gehst ihn auch für mich. Deine Augen werfen ein anderes Licht auf die Dinge, die du siehst.
        Hilde

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