Herbstleuchten 3: Altweibersommer

 

Die vergangene Woche war in Berlin relativ mild. Das konnte ich zwar wegen meines Infektes nicht richtig ausnutzen. Die Natur aber dankt es, indem sich das Herbstwelken der Bäume noch eine Weile Zeit lässt. An den meisten Bäumen dominiert noch immer das Grün. Umso hübscher sehen die vereinzelten gelben Blätter aus.

Die Kastanienbäume am Prenzlauer Berger Falkplatz fand ich zu vergangener Woche fast unverändert. Ein Baum scheint der Rosskastanienminimiermotte besonders zu trotzen und zeigt fast noch fleckenarme Blätter. In dem Zusammenhang danke ich besonders Myriade und Clara, die mich auf diese kaum einzudämmende Kastanienplage hingewiesen haben. Ich hatte die braunen Blätter vergangene Woche froh-naiv für frühe Herbstboten gehalten.

Habt Ihr auch schon die ersten Kastanien aufgelesen?  Ich kann gar nicht anders, als mich überall nach diesen glänzenden leuchtenden braunen Kugeln zu bücken und meine Taschen mit ihnen vollzustopfen und nach Hause zu schleppen. Meine Katzen Lina und Lotta danken es mir und spielen eifrig Kastanien-pfot-ball.

5 Kommentare zu „Herbstleuchten 3: Altweibersommer

  1. Hallo Agnes, heute habe ich es geschafft, unter Kastanienbäumen lang zu gehen. Du kannst sicher sein, im Süden sind die Bäume kein bisschen besser – ich sah nur eingerollte braune Überbleibsel an den Ästen hängen. Ich hatte keinerlei Bedürfnis, einen Fotoapparat zu zücken. – Es ist erstaunlich, dass die Bäume überleben.
    Mit Gruß von mir

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    1. Liebe Clara, oh ja, das ist schade.
      Dabei haben die Kastanien in Berlin dieses Jahr eine Schonzeit gehabt, weil dieser Sommer eher nass und kühl war. Ich habe gelesen, dass sich die Motte bei Hitze und Trockenheit besonders ausbreitet. Wer weiß, wie es sonst gewesen wäre.
      Liebe Grüße

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      1. Das ist ja ein süßes Wort: Kastanien-Pfot-Ball. Ich kann an den Kastanien auch nicht vorübergehen – aber nicht alle hebe ich auf.
        Bei Hitze und Trockenheit hätten die Motten in ihrer Gefräßigkeit gleich noch die Zweige und Äste mitgefressen.
        Und tschüss!

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  2. Ich gehe ungern im Herbst unter Kastanienbäumen weil es ordentlich weh tut, wenn man so ein Früchtchen auf den Kopf bekommt :) Sehr gefallen mir die Fotos mit den wenigen gelben Blättern zwischen den noch grünen …..

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