10 Milliarden Menschen

 

 

Vielleicht hat ja wegen des stürmischen Herbstsonntags die eine oder der andere von Euch Zeit und Laune, den Nachmittag zwar auf der Couch vor der Glotze, aber bittere nicht stumpfsinnig zu verbringen. Dann kann ich Euch gerne folgende Dokumentation aus der ARD-Mediathek empfehlen:

10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?

Ein Dokumentarfilm von Valentin Thurn aus dem Jahr 2015, der damals auch im Kino lief. Bis zum 31.10. ist er in der Mediathek des Ersten zu sehen.

 

Aus der Beschreibung der ARD:

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Wo wird dann die Nahrung für alle herkommen? Wird es die industrialisierte Landwirtschaft schaffen, genug auf unsere Teller zu bekommen? Soll sich zukünftig jeder vegetarisch ernähren oder sind Insekten die neue Proteinquelle? Wie geht es mit der Massentierhaltung weiter oder kann Fleisch auch künstlich in Laboren hergestellt werden? Was wäre, wenn wir unsere eigene Nahrung jeweils selbst anbauen?

 

http://www.ardmediathek.de/tv/Dokumentarfilm/10-Milliarden-Wie-werden-wir-alle-satt/SWR-Fernsehen/Video?bcastId=1105036&documentId=41829286

 

15 Kommentare zu „10 Milliarden Menschen

  1. Hallo, eine kleine „Korrektur“. Erst habe ich mir in der ARD-Mediathek zig Dokutitel angesehen, nichts dabei, was du geschrieben hast. Dann habe ich es mit dem Link auf dem Computer aufgerufen und gesehen, dass es vom SWR ist. Als ich dann diese Mediathek geladen habe, da kam es dann. Und jetzt sehe ich es mir an.

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  2. Ja, das ist eine spannende Thematik. Unlängst habe ich mir eine Doku über Soja angesehen und bislang dachte ich, das meiste Soja wird in Asien und von Vegetariern verzehrt. Fehlanzeige, der Großteil wird für Tierfutter in der westlichen Welt verwendet. Am Ende essen wohl alle Soylent Green. Was das ist? Lässt sich googlen ;o)

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      1. Ich oute mich mal als Allesesser, aber hatte auch schon die Überlegung in Richtung vegetarisch umzustellen. Eigentlich, eher um mir, egoistischerweise, etwas gutes zu tun, angesichts der vielen Fleischskandale. Aber da steht die fleischlose Nahrungsindustrie der fleischerzeugenden in nichts nach. Pestizide und eben auch Monokulturen die den Boden schädigen, so dass irgendwann garnichts mehr wachsen kann. Und bio? Naja, wenn Sand aus der Sahara auf dem ganzen Globus nachzuweisen ist, wie sollte man biologisch zertifizierte Landwirtschaft vor herumfliegenden, genmanipulierten oder sonstwie behandelten Pollen oder Saatgut schützen. Also ist das Thema gesund ernähren bei mir wieder in den Hintergrund gerückt und ich esse halt weiterhin alles was mir schmeckt. Ich verteufele aber niemanden, wegen dem was er isst oder nicht isst. Allerdings, jeden Tag Fleisch muss auch nicht sein. Genauso wenig, wie vegetarisches Essen, dass wie Fleisch schmeckt, oder so schmecken soll.

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      2. Nun, ich „verurteile“ Fleischesser auch nicht, sondern lebe hoffentlich beispielhaft vor, dass es ohne Tierprodukte auch möglich ist zu leben – was keinesfalls teurer als das Leben als Allesesser sein muss. Wobei ich denke, dass jeder sich durchaus mal mit den Folgen seiner Essgewohnheiten auseinandersetzen sollte.
        Mir persönlich geht es beim Thema Essen nicht allein um „gesunde“ Ernährung – obwohl ja gerade bei Depression das Thema Ernährung eine viel größere Rolle spielen sollte – sondern auch darum, dass ich möglichst wenig schädlich für meine Umwelt konsumiere. Und da ist Fleischessen schon ziemlich — schwierig… Gerade die Massentierhaltung ist da ziemlich kritisierenswert. Biofleisch würde ich mir aber nun gar nicht leisten können (abgesehen davon, dass es auch nicht unbedenklich zu konsumieren ist und längst nicht für alle Menschen dieser Erde „produziert“ werden könnte), blieb für mich als einzige Option, auf Tierprodukte ganz zu verzichten. Sozusagen bin ich Veganerin eben gerade nicht, weil ich reich, sondern arm bin ;-) Also gänzlich jenseits des Klischees.
        Das war jetzt trotz der vielen Einschübe hoffentlich verständlich?

        Meinst Du, es besteht allgemein Interesse, dass ich mal über Depression – Ernährung schreibe?

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      3. Depression und Ernährung ist bestimmt ein Thema, dass viele interessiert, mich jedenfalls interessiert es. Ungeachtet dessen, das ich in der Klinik zu 90% vegetarisch gegessen habe, weil es nicht nur besser schmeckte, als die vier oder fünf Gerichte mit Fleisch, die ich probiert hatte, sondern weil ich dachte, ich könnte einen neuen Einstieg schaffen. In der Tat essen wir, meine Frau und ich, seither weniger Fleisch und Wurst. Vegan käme aber wohl nie für mich infrage, denn auf Ei, Milch und Käse zu verzichten, würde mir kaum gelingen. LG

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      4. dachte ich übrigens früher auch ;-)
        bei mir in der Klinik gab es zwar Extrakost für mich als Veganerin, aber Obst und Gemüse waren für alle Mangelware. Den Einstieg in gesündere Ernährung hätte man in meiner Klinik vergessen können.
        Liebe Grüße und einen schönen Restsonntag

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