Der Riesenkohlrabi als Muse

 

Im Dezember bekam ich zwei riesige Brocken Gemüse geschenkt – jemandes eigene Ernte. Als Kohlrabi hätte ich die Riesenklumpen nie erkannt – Kohlkopfgroß, der größere drei Kilogramm schwer.

Den ersten vertilgte ich sofort – eine Hälfte geraspelt mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer, die andere in der Suppe. Schließlich bin ich bekennende Salat- und Suppenkasperine.

Der größere Kohl musste zunächst bleiben, eine Weile angesehen werden, bestaunt und erst zeichnerisch verarbeitet werden, bevor er meinen Magen füllen durfte.

 

15 Kommentare zu „Der Riesenkohlrabi als Muse

  1. Ach, ich denke, bei der Kohlrabi passt dann doch eher skurril! Naja, wie man es auch nennt, es bleibt liebenswert..Ich vergass noch: Das 1. Stilleben ist auch wundervoll geworden, alles in allem eine runde Sache. Schön, Dich wieder so kreativ zu sehen

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  2. Das ist wieder einmalig geworden. Stilleben liegen Dir ja ohnehin, aber diesmal hast Du Dich mit der Gestaltung selbst übertroffen, beim 2. Bild. Die Farben haben eine Kraft, eine überzeugende Kraft. Und die fragende Kohlrabi stellt den grotesk- liebenswürdigen Höhepunkt dar. Toll gemacht

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    1. Ich habe ein großes orangenes Sägemesser, mit dem ich meist schneide und ein rotes, das W in meinen Haushalt gebracht hat und das ich eigentlich gar nicht benutze. Für das Stillleben fand ich es aber ganz hübsch :-)

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    1. Steinpapier habe ich vor ein paar Monaten beim Kunstgroßhändler Bösner entdeckt; es soll angeblich ökologisch durchaus sinnvoll sein, es statt Papier zu benutzen – wenn man die Reste nicht mit dem Papiermüll vermischt. Außerdem ist es preiswerter als z.B. Aquarellpapier, saugt keine Farbe auf, verwischt aber auch entsprechend schnell. Ein anderer Händler schreibt dazu folgendes: „Steinpapier steht für nachhaltige Entwicklung. Die mittels Steinpapier produzierten Taschen und Verpackungsmaterialien bestehen aus einem Papier auf Basis von Mineralpulver (Calciumcarbonat). Das bedeutet: Steinpapier ist ein holzfreies Papier, dass sich von traditionellem Papier durch den hohen Anteil von Mineralpulver und kleinen Teilen eines ungiftigen Kunstharzes unterscheidet. Daneben erfordert der Produktionsprozess – im Gegensatz zur Verarbeitung von traditionellem Zellstoff – weder Wasser noch Bleichmittel oder andere Säuren. Beim Herstellungsprozess entstehen weder Schadstoffe noch sonstige Abwasser. Überschüsse können leicht für die Produktion von neuem Papier wiederverwertet werden. Steinpapier ist wasserbeständig und aufgrund seiner nicht pflanzlichen Beschaffenheit grundsätzlich faserfrei und absorbiert daher keine Tinte. Das Ergebnis: Außergewöhnlich scharfe und kontrastreiche Bilder.“ (zitiert bei http://www.gaiakraftdeutschland.de).
      Ich bin bisher ganz zufrieden damit, muss aber noch sehen, ob es auf Dauer „mein“ Papier wird.

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