Stadt und Natur – Februarsonne

 

Nach dem dunkeln und viel zu warmen Januar nun plötzlich frische, aber sonnige Tage. Die Strahlen wärmen schon ein wenig die Haut und das Februarlicht ist besonders am Morgen und am Abend einfach unbeschreiblich. Am Sonntag besuchte ich eine Freundin in Potsdam und danach wollte ich einfach nur einen kleinen Spaziergang zur russischen Kolonie, Alexandrowka, machen, doch von dort aus zog mich die Sonne weiter und weiter und weiter; bis hin zur bekannten Glienicker Brücke hinüber zurück nach Berlin.

Die Natur ist durcheinander und hatte sich Ende Januar bereits angeschickt, den Frühling einzuläuten. Schneeglöckchen und Winterlinge finde ich ja auch für den Februar akzeptabel. Aber mein innerer Sensor ist sich nicht sicher, ob er angesichts der ersten Krokusse, Narzissen und Primeln Freude oder Alarm schlagen soll. Von den blühenden Ziermandelbäumchen schrieb ich bereits vergangene Woche. Und was ist mit der Rhododendronknospe?! Sieht sie nicht aus, als wolle sie bald aufgehen? Ob die versprochenen frostigen Tage den vorzeitigen Frühlingsbeginn aufhalten können?

 

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17 Kommentare zu „Stadt und Natur – Februarsonne

      1. Heute ist temperaturmäßig doch ein klein wenig Winter, das Thermometer zeigt nämlich -2,2 Grad. Draußen ist es sicherlich noch etwas kälter, denn der Sensor steht auf dem Balkon doch sehr geschützt. Ganz liebe Grüße zu dir

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      2. lass dich nicht bange machen, Agnes. Immer gab es Phasen, in denen es wärmer wurde (Hochmittelalter) und andere, in denen es zu kalt war (zuletzt die „kleine Eiszeit“, 15.-19.Jahrhundert). Lass mal einen großen Vulkan ausbrechen – schon haben wir wieder jahrelangen Frost. Und die Erde mit ihren Geschöpfen wird sich anpassen müssen. Der menschengemachte Anteil am Klimawandel, der sich evtl. steuern ließe, ist, soviel ich weiß, eher gering

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      3. Naja, letzten Endes können wir nicht in die Zukunft sehen, aber es ist vielleicht besser, in manchen Dingen vorsichtiger statt sorglos zu sein.
        Die Betrachtung des Klimawandels und seines Ausmaßes, der Ursachen und Folgen ist wie bei vielen Dingen anderen Themen aus Sozialwissenschaft, Medizin,o.ä. auch: da man die Variablen nicht unabhängig voneinander betrachten kann, lässt sich natürlich nicht mit Eindeutigkeit sagen, was genau welche Variable um welchen Faktor beeinflusst.

        Allerdings scheint mir der aktuelle Klimawandel mit seinen vermehrten Stürmen, Hochwassern oder Dürren je nach Weltregion (wir in Europa haben es da ja noch verhältnismäßig gut getroffen) doch in ziemlichem Zusammenhang mit dem fehlendem Respekt, mit dem wir Menschen die Erde behandeln, zu stehen. Natürlich muss dieser spezielle Winter damit nicht in Zusammenhang stehen, wir hatten vor elf Jahren schon einen milden Herbst und Winter, danach wieder einen mit viel Schnee und Kälte bis nach Ostern und nun eben wieder milde Temperaturen. Wie auch immer stünde es uns Menschen nicht schlecht, das Verbrauchen von Ressourcen und Verschmutzen unserer Umwelt fühlbar zu verringern, auch wenn sich der Klimawandel damit nicht wird aufhalten lassen können.

        Liebe Grüße an Dich

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      4. dass wir Menschen unsere Mutter Erde ehren und liebevoll behandeln sollten, steht außer Zweifel. Alles, was in diese Richtung geht, ist zu begrüßen. Doch die Angst- und Geschäftemacherei mit dem „Klimawandel“ gehört nicht unbedingt in diese Kategorie. Als ob es um den CO2-level ginge – und ansonsten wäre alles gut. Nur dagegen wollte ich mich aussprechen.
        Auf geistiger Ebene, so meine ich, ist vor allem gegen negative Gedankenformen zu arbeiten, damit die Elemente nicht vollends auseinandertreten. Liebe Grüße dir!

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