Frühlingserwachen – 1

 

Gestern, am Sonntag, fütterte der Frühling auch uns Berliner*innen an, gaukelte Flora, Mensch und Fauna Leichtigkeit und Licht und Wärme vor; … um uns dann am Montagmorgen wieder knallhart mit der trüben nassen ekelkalten Realität zu konfrontieren.

So verzichtete ich heute auf den Umweg zu den Kornellkirschsträuchern am Falkplatz, auch wenn ich denke, dass sich trotz des neuerlichen grauen Umschwungs heute nochmals einiges getan haben wird.

Am 8. März waren die Blütenknospen der Sträucher am Falkplatz noch geschlossen. Sehen sie nicht aus wie grimmige kleine Monsterchen, die ihre Zähne fletschen?

Die nächsten Aufnahmen stammen alle vom Sonntag – in der Reihenfolge des Spaziergangs und des damit voranschreitenden Sonnentages:

Die Knospen am schattigen Rand des Wedding Humboldthains beginnen gerade erst zaghaft zu lächeln. Am sonnigen Weddinger Straßenrand hingegen haben sie sich bereits etwas geöffnet. Als ich dann am Nachmittag endlich die sonnenbeschienenen Sträucher am Falkplatz besuchte, war ich von der beginnenden Blütenpracht schon ganz begeistert.

Aber seht selbst. Die Bilder werden wie immer groß, wenn Ihr sie anklickt.

 

 

Diese Aufnahmen sind übrigens – tatatataa – meine ersten mit einem „echten“ Makroobjektiv. Ich taste mich an die Tricks und Feinheiten noch heran, wobei Vorrang vor allem hat, die minikleinen Details der Blüten gestochen scharf darzustellen. Da bin ich schon ziemlich begeistert, was eine aufgestockte Ausrüstung so alles kann.

Die nächsten Tage folgen weitere Bilder vom Sonntag – von der Krokuswiese am Humboldthain und vom Mauerpark, der vor Menschen fast aus den Nähten platzte.

16 Kommentare zu „Frühlingserwachen – 1

  1. das makro war mein erstes zusätliches objektiv, ich habe es zeitgleich mit dem body gekauft. und bis heute ist es das, das mich am meisten fordert. makrofotografie birgt soviele wunderschöne geheimnisse, gleichzeitig ist sie ein buch mit sieben siegeln!
    bei euch gibt es schon blüten, das ist toll! bei uns schläft noch alles.

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    1. Tja, dieses Frühjahr ist irgendwie verhext. Ich war der Grippe wegen sehr lange nicht draußen, aber langsam schlägt die Therapie an. Ich bin gespannter als früher auf den Weihnachtsmann, wie sich die Natur -Frost, Schnee und Sonne, war ja alles dabei- so entwickelt hat. Klar kommt das Makroobjektiv mit :-)

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  2. einfach nur wunderbar.
    Einen Vorschlag hätte ich: kannst du deine Bilder in ein Album packen? Es ist so mühsam, immer hin und her zu klicken, da verliere ich leicht den Faden. Vor einiger Zeit hat mich Susanne drauf aufmerksam gemacht, und seither benutze ich meist die Album-Funktion.

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    1. Liebe Gerda, ja, bei Clara scheint zu funktionieren, wie ich es mir vorgestellt habe: wird ein einzelnes Bild angeklickt, kann man sich durch die Galerie klicken, die Bildunterschriften werden sogar unten angezeigt. Aber vielleicht kennst Du noch eine einfachere Methode? Ich werde mich nochmal schlau lesen.
      Liebe Grüße
      Agnes

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