Stadt und Natur – Winterlinge und Flieder

 

Nach den eisigen Wochen, in denen Pflanzen und Tiere den Frühlingsanfang zu verschlafen schienen, scheint sich die Natur in einer Art Aufholjagd geradezu überbieten zu wollen. Während im Großen Tiergarten noch die hübschen gelben Winterlinge leuchten, will die Magnolie vor der warmen Weddinger Hauswand endlich mit ihrer vielgerühmten Schönheit prunken. Sie kann es nicht erwarten, ihre Blütenblätter aufzufalten. Auch die ersten Fliederknospen leuchten lila.

Die Fotografin rauft sich die Haare. Warum kann sie nicht alles zur gleichen Zeit: weite Spaziergänge machen, das bleiche Gesicht in die Sonne halten, innehalten. Schreiben, lesen, zeichnen und natürlich jedes Blütenblättchen fotografieren? Jede Knospe, jede Blüte, jedes Blatt ist doch einzigartig und ein lohnendes Motiv! Die Festplatte mit rohem Bildmaterial füllt sich. Da trifft es sich gut, dass der Greisen-Mac seit heute eine SSD-Festplatte hat und das Bildbearbeitungsprogramm nicht mehr beständig abstürzt.

Hier drei erste Bilder, frisch vom heutigen Tag.

 

18 Kommentare zu „Stadt und Natur – Winterlinge und Flieder

  1. Wunderschöne Bilder von den Winterlingen! Und ich kann dir nur beipflichten, warum kann man nicht alles gleichzeitig machen :-) Es gibt noch so viel zu sehen und festzuhalten. Ich war kürzlich im Buschwindröschen-Lerchenspornrausch. Da gabs kein Halten mehr und die Festplatte füllt sich ;-)

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    1. Ja :-) Im Tiergarten war der Lerchensporn am Montag auch kurz vorm Erblühen. Morgen muss ich dort wieder lang und ich wette, er ist auch schon aufgegangen und macht den Anemonen und dem Blaustern Konkurrenz. Ich werde berichten :-)

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  2. Wunderschöne, zwarte Bilder hast du gemacht!
    An eine Art Wettlauf habe ich hier auch die letzten Tage gedacht, ich hab ständig ein Bild vor mir, wie all die zarten kleinen Pflanzenwesen sich noch einmal in die Erde geduckt haben, als es plötzlich doch noch so klat geworden ist, und nur darauf gewartet haben endlich loszulegen und legt so manches gemeinsam los, was „normaler Weise“ einen kleinen Zeitabstand hat…
    liebe Grüße, Ulli

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  3. Herrliche Fotos. Endlich Frühling! Es gibt nichts Erhebenderes. Wenn ich aus dem Fenster sehe, blühen die Forsythien. Seit der Kindheit liebe ich sie besonders. Grüsse an Dich.

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