Zwei Portraitzeichnungen eines Mannes

 

Das Modell an jenem Tag bekam Schal und Hut auf und wirkte damit ein wenig wie ein trauriger Cowboy.

 

5 Kommentare zu „Zwei Portraitzeichnungen eines Mannes

  1. Liebe Agnes. Das mit dem Stillsitzen kann ich mir auch als schwierig vorstellen. Man sieht ja kaum noch Menschen in den Öffentlichen ohne Handy. Ich ertappe mich ja auch oft dabei, statt einfach mal aus dem Fenster zu schauen… LG, Susanne

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    1. Liebe Susanne,
      Danke :-) Das ganze ist natürlich eine Interpretation bzw. Überspitzung meinerseits.
      Das lange Portraitsitzen, in unbeweglicher Haltung und den Blick auf einen Punkt gerichtet, regt die Leute allerdings auch nicht zu entspanntem Lächeln an (also nicht alle, aber bei einigen merkt man, wie sich im Laufe der Minuten die Mundwinkel leicht nach unten ziehen. Auch deshalb zeichne ich am liebsten, wenn sich die Menschen unbeobachtet wähnen – wobei allerdings auch die Kopfhaltung nach unten, den Blick aufs Handy gerichtet, keine dem Menschen natürliche ist.
      Sei herzlich gegrüßt
      Agnes

      Gefällt 1 Person

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