S-Bahn-Skizzen (47) – Zwei Frauen

 

In jüngster Zeit schwelge ich in der S- oder U-Bahn auch mal dem süßen Nichtstun, habe die Augen geschlossen oder gucke aus dem Fenster (falls ich nicht unterirdisch fahre). Manchmal sind die Bahnen auch so voll, dass ein entspanntes Zeichnen nicht möglich ist. Am Donnerstag habe ich mal wieder gestaunt, wie langmütig wir Berliner*innen dem äußeren(!) Anschein nach sein können. Gleich zwei Mal steckte ich in einer vollen U-Bahn fest, die sich plöztlich und erklärungslos nicht mehr vom Fleck bewegte. Niemand zuckte auch nur die Wimper, gefühlte zehn Minuten lang.  Erst am nächsten Bahnhof dann wurden die Ellbogen ausgepackt. Mensch wollte aus der Bahn oder sich in die Bahn ganz dringend noch hineinstapeln; und das zog sich dann entsprechend hin. Dann endlich die mürrische Stimme des Fahrers: Die nächste Bahn kommt in EINER Minute (Subtext: Von der Tür, Ihr Deppen!). Und die Menschen ließen ab.

Trotz aller Unbill hier zwei frische S-Bahn-Skizzen aus dieser Woche.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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