Snegurotschka – die Lesung im leeren Niesen

 

Das Adrenalin lässt langsam nach, die Augen werden schwer. Bevor sie zuklappen, schnell noch ein paar glückliche Worte zu Euch über den heutigen Lese-Nachmittag:

Alles hat perfekt geklappt und gepasst, es war nicht drängend voll, aber auch nicht zu leer – überschaubar und gemütlich für das erste Mal seit längerem wieder vor mehreren Menschen vorzulesen. Große gebannte Kinderaugen und lächelnde Gesichter haben Lust auf baldige Wiederholung gemacht. Aber ‚nu mal langsam mit die junge Hunde‚, wie man so sagt. Die Woche vor der Lesung habe ich als sehr zehrend empfunden und mir viel Ruhe und Rückzug gegönnt – gönnen müssen, das spüre ich inzwischen gut und bin froh, dass ich derzeit auch die Möglichkeit habe, mich aus dem Alltag herauszunehmen, wenn ich es brauche.

Mal schauen, wie es mir folgende Woche geht. Da war ja nicht nur das Lesen, sondern auch Gespräche mit Menschen, die ich als wundervoll und bereichernd empfunden habe, aber so schön sie sind, so sehr saugen sie auch meine Kräfte und ich brauche ein Vielfaches an Alleinezeit zur Kompensation. Aber nein, nein, ich will nicht klagen. Im Gegenteil – ich bin froh, wie groß meine Kreise im Vergleich zu früher schon geworden bin und was ich mir alles zutrauen kann und dann auch tatsächlich schaffe. Ich hätte es nie zu hoffen gewagt …

Aus der viertuellen Blogoshpärenwelt war zu meiner großen Freude Clara auch bei der Lesung – manche von Euch kennen und schätzen sie ja. Es war wundervoll, sie „in echt“ zu treffen und sie hat nicht nur leckeren Kuchen und Gebäck dagelassen, sondern auch ein Klappstühlchen, so dass ich jetzt ein Pfand in meiner Ecke zu stehen habe, um mich bald wieder mit ihr zu treffen.

Wie? Ihr wollt Bilder sehen? Na gut … natürlich zeige ich Euch nicht das Publikum, aber, ja gut, den Raum, mein ausgestelltes Bild und meinethalben auch mich …

 

 

32 Kommentare zu „Snegurotschka – die Lesung im leeren Niesen

  1. Herzlichen Glückwunsch Agnes.
    Das hast Du toll gemacht. Dankeschön für die schönen Fotos von Deiner Ausstellung und die von Dir. Es ist schön, Dich jetzt vor mir zu sehen, wenn ich Deinen Blog lese. Das viel Ruhe nach solchen positiven Aufregungen brauchen geht mir auch so.
    Liebe Grüsse,
    Jutta

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  2. Wie schön dich einmal so zu sehen und nicht nur als diffuses Spiegelbild in einer Fensterscheibe ;)
    Ich freue mich mit dir an allen Kreisen, die sich weiten und vertiefen. Du hast einen langen Weg hinter dir und ich begreife es als Ehre dich ein kleines Stückchen dabei begleiten zu dürfen!
    Gutes wünsche ich dir und bitte weiter so,
    herzlichst
    Ulli

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  3. Wie schön, Agnes… auch wenn ich es heute leider nicht geschafft habe vorbeizukommen… es kam ein Musikschulkonzert dazwischen… ich freue mich so riesig mit Dir über Dein Fazit. Geschafft, aber glücklich. So soll es sein. Dann scheint Dich Deine Erkältung nicht außer Gefecht gesetzt zu haben.
    Übrigens schön, Dich auch mal in echt zu sehen… Liebe Grüße. Birgit

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    1. Liebe Birgit, ganz lieben Dank für Deinen Kommentar. Wir haben ja die Chance, dass wir uns irgendwann in Berlin über den Weg laufen. Immerhin weißt Du ja jetzt, wie ich aussehe und kannst mich in der S-Bahn mit meinem Skizzenbuch identifizieren. Irgendwie komisches Gefühl, erkannt werden zu können, ohne selbt zu erkennen ;-)
      Herzliche Grüße zu Dir und eine schöne Neue Woche

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      1. Muss Dir nicht komisch sein… ich würd mich riesig freuen, schaue ja insgeheim ohnehin schon immer nach einer zeichnenden Fahrgästin (warum gibt’s das Wort ‚Gast‘ eigentlich nicht weiblich?)… ich würd Dich glatt ansprechen.
        Gute Nacht Dir.

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      2. Und Dir einen guten Morgen, liebe Birgit. Du bist heute hoffentlich gut in die Stadt gekommen. Ich schaue übrigens auch immer, wenn Fahrgästinnen (irgendwie Ein lustiges Wort) mich beim Zeichnen beobachten, ob in ihren Augen nicht ein Fünkchen des „Erkennens“ liegt. Bis bald also irgendwann …
        Liebe Grüße
        Agnes

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      3. Ich bin auf eine Fahrgemeinschaft umgestiegen und ab Torstr. gelaufen…😁 hat mich eine halbe Stunde mehr Zeit gekostet. Ging also noch, finde ich.
        Bis bald hoffentlich. Liebe Grüße. Birgit

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      4. Stimmt, zumindest wenn man andere „Schicksale“ zum Vergleich heranzieht. Ist trotzdem natürlich durchaus verzichtbarer Stress… Hauptsache, die Heimfahrt klappt jetzt am Schnürchen. Meine Daumen sind gedrückt.
        Liebe Grüße

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  4. Toll, ich freue mich für dich! Und auch über die Bilder von dir 🙂 Schön, dass es so ablief, und schade, dass ich nicht dabei sein konnte.

    Lieben Gruß Dir!

    PS: Den Ortlieb Messenger Bag in rot habe ich auch 👍

    Gefällt 1 Person

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