Mauerparkkunst. PLEASE DON’T START WARS

 

An vielen Tagen des Januar war es nicht nur sonnig, sondern geradezu frühlingshaft warm, sodass auch an Wochentagen oben an der Mauer im Mauerpark viele Künstlerinnen und Künstler (zu meiner Freude immer wieder auch Frauen) so viele neue Werke schufen, dass manche von ihnen nur einen oder zwei Tage lang sichtbar waren und dann wieder neu übersprüht wurden.

An einigen Tagen hatte ich nachmittags vor Sonnenuntergang Gelegenheit, mit dem Fotoapparat vorbeizugehen. Einige davon will ich hier heute und in den nächsten Tagen zeigen.

Der eifrigste Künstler war übrigens @EME_FREETHINKER (Link führt zu seinem Instagram-Account), desses Friedenskatze ich hier vor einer Woche bereits zeigte und der fast täglich am Werk war und dabei etliche Bilder schuf, manche auch expliciten politischen Inhalts. Besonders interessant finde ich es ja immer, eine Weile stehen zu bleiben, und den Künstlern beim Arbeiten zuzusehen.

Wenn ich bei Instagram stöbere, sind seine Figuren aus StarWars die meistfotografiertesten und in den Sozialen Netzwerken meistgeposteten. Ich bin selbst kein ausgesprochener Fan der Filmreihe, aber von begeisterten Anhängern umgeben und so sprangen auch mir diese Sprühwerke natürlich gleich ins Auge. Am besten gefällt mir dazu aber die Botschaft: DON’T START WARS.

Yoda stammt aus der Hand eines offenkundig technisch begabten Künstlerkollegen von @EME_FREETHINKER.

 

2 Kommentare zu „Mauerparkkunst. PLEASE DON’T START WARS

    1. Natürlich verstehe ich, was Du meinst, liebe Clara, auch wenn natürlich die Geister darüber auseinandergehen, was „richtige“ Kunst ist. Mir persönlich gefällt die „gegenständliche“ Sprühkunst am besten, die spricht mich auch emotional oft mehr an;
      ich kenne auch andere, die sich an kunstvoll gestalteten Wörtern – dreidimensional und ich etlichen Farben – hocherfreuen und für die das die höchste Kunstform ist.

      Über „Schmierereien“ sind die Geister nun noch geteilter, auch meine eigene …; hübsch finde ich sie nicht. Als Art politisch-vandalistisches Statement in durchgentrifizierten Stadtvierteln an Heuschreckeninvestmenthäusern kann ich ein gewisses Verständnis nicht leugnen und wenn ich die Wahl habe zwischen einer mit schriller Werbung beklebten S-Bahnwagen oder einem besprühten, würde mir gar letzterer mehr zusagen.
      In einer „idealen Welt“ gäbe es keine Gründe für Losungen an Hauswänden (Träum weiter!, rufe ich mir zu) und es gäbe genug öffentliche Stellen in der Stadt, an denen sich Laien und Künstler*innen künstlerisch austoben können …
      Sei herzlich gegrüßt
      Ines

      Gefällt 1 Person

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