Zwischendurchruf. MEIN SCHATZ!

 

Mauerpark und Falkplatz waren ein wenig leerer als sie sonst bei warmem Frühlingswetter wären, dennoch ist eine Menge los. Ein Mannschaftswagen der Polizei fährt durch den Park und löst – soweit es von Ferne ersichtlich ist – eine Gruppe Menschen auf.

Wir lotsen das Kind im Schlängellauf um die Spaziergänger herum. Abstand halten. Nur manche entgegenkommende halten das auch so. Dann ist es so, als wenn sich zwei gleichpolige Magneten einander zu nähern versuchen würden.

Auch oben an der für Streetart freigegebenen Mauer tummeln sich vor allem junge Menschen. Auch streetartist EME_freethinker (>>Link führt zu seinem Instagram-Account>>), von dem ich hier und da schon einige Bilder gezeigt habe, ist wieder kreativ. Erst verstehe ich nicht, welches Bild da unter seinen Händen im Entstehen ist, dann erkenne ich. Ich lache.

Später, als es schon dunkel ist, haben wir noch einmal Gelegenheit dorthin zu gehen und W macht ein paar fixe Handyfotos, die ich hier mit Euch teilen darf.

 

 

21 Kommentare zu „Zwischendurchruf. MEIN SCHATZ!

  1. Das ist kraß, aber auflockernd zugleich! Und es ist Kunst, ja, die das erfaßt, was jetzt viele Menschen beschäftigt, bzw. :Was gehamstert wurde und nun in den Regalen fehlt, leider. Und hier freut sich einer wie ein Kind, in einer „diebischen Freude“! lach!☆☆☆☆

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  2. Einfach köstlich – zum Glück entstehen in kritischen Situationen auch immer gleich Sachen, über die man unbeschwert lachen kann. – Bei whats App war eine Rolle Klopapier hinten im Auto fotografiert mit dem Text: „Bitte keine Wertgegenstände unbeaufsichtigt im Auto liegen lassen!“

    Gefällt 4 Personen

    1. Liebe Susanne, auch mir nicht verständlichem Grund war Dein Kommentar im Spam-Ordner gelandet, wo ich ihn eben herausgefischt habe.
      Inzwischen ist dieses Bild gerechtfertigterweise zu einer kleinen Berühmtheit geworden, so z.B. auf einer Fotostrecke des offiziellen online-Portals der Stadt Berlin – eine sehr gelungene Fotografie, wenn Du magst, dann schau mal hier:
      https://www.berlin.de/kultur-und-tickets/fotos/stadtleben/6109562-1852685.gallery.html?page=1
      Liebe Grüße
      Ines

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      1. Liebe Ines. WordPress führt ein mysteriöses Eigenleben. 😁
        Das Bild ziert den Hintergrund meines Handys. Bis jetzt konnte ich den Schatz nirgendwo finden. Leere Regale, wo das Auge hinschaut. Taschentücher sind nun auch betroffen.
        Liebe Grüße, Susanne

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      2. Oh! Kann es sein, dass in diesen Zeiten wieder ähnliche Versorgungssituationen entstehen wie früher „im Osten“, als es in „der Hauptstadt“ Dinge gab, für die in der Provinz sich kilometerlange Schlangen bilden würden? Hier in der Berliner Innenstadt jedenfalls konnte ich am Montag noch Taschentücher erstehen. Küchenrollen gab es auch noch in den Regalen. An Toilettenpapier erinnere ich mich jetzt nicht, aber auch nicht an leere Regale und so denke ich, dass hier die Versorgung gesichert ist. Mögen auch die Regale in Deiner Wohngegend bald wieder mit allem Notwendigen gefüllt sein!
        Liebe Grüße
        Ines

        Gefällt 1 Person

  3. Das Like ist für deine lebendige Beschreibung dieser Szene! Und auch für den Graffitikünstler und die Fotografien. Schön, möchte ich sagen. Aber nachdem ich gestern im TV auch Szenen aus den Intensivstationen gesehen habe, was sich da alles an Leid und Verzweiiflung abspielt, finde ich die Unvernunft und Verantwortungslosigkeit, vielleicht auch einfach die mangelnde Information der Leute, die immer noch keinen Abstand halten, haarsträubend. Und die „idyllische“ Szene gibt dadurch nicht gerade ein positives Spiegelbild ab. Diese Ironie wiederum ist auch dein Verdienst! Herzlich, Petra

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    1. Liebe Petra,
      Dein Kommentar war leider bisher im Spam-Ordner verschwunden, daher meine verspätete Antwort.
      Inzwischen sind ja einige Tage vergangen und es ist einiges geschehen und hat sich verändert.

      Aus meiner direkten Umgebung in der Berliner Innenstadt kann ich vermelden, dass hier die Situation friedlich, verständig und von gegenseitiger Rücksichtname geprägt ist. Die Leute halten wirklich Abstand, sind freundlich an der Supermarktkasse usw. – positive Nachrichten in diesen Krisenzeiten sind ja unerlässlich für die Psyche.

      Ansonsten müssen wir und damit abfinden, dass wir wenig tun und helfen können und unsere größte Heldentat ist, uns an die Kontaktbeschränkung zu halten, nicht zu hamstern (aber bei jedem Einkauf dennoch genug zu kaufen, dass wir nicht schon am nächsten Tag wieder losmüssen – ein kleiner Spagat), um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.
      Sei herzlich gegrüßt
      Ines

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      1. Du und andere haben jetzt den 3. Kommentar von mir in kürzester Zeit im Spam gefunden. Etwas weiter zurück kommen noch 2 weitere hinzu. Das ist schon seltsam!
        Ja, ich freue mich, dass die Einschränkungen inzwischen von den meisten befolgt werden! Herzlich, Petra

        Gefällt 1 Person

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