Portraitzeichnen am Mittwoch. Mme. Bulgakowa

Heute habe ich mich zeichnerisch der dritten Ehefrau Michail Bulgakows, Jelena Sergejewna Bulgakowa, genähert. Vorlage für die Zeichnungen sind Fotografien aus dem Moskauer Bulgakow-Museum, zu sehen unter >>DIESEM<< Link.

Diesen Beitrag und die beiden Zeichnungen widme ich insbesondere zwei starken Frauen – meiner Busenfreundin Annett. Und meiner Mutter.

9 Kommentare zu „Portraitzeichnen am Mittwoch. Mme. Bulgakowa

    1. Lieben Dank! Wir drei haben gemeinsam, dass wir Bulgakow und insbesondere seinen Roman Meister und Margarita sehr schätzen und über Margarita (die Bulgakowa) haben A und ich neulich erst gesprochen. :-) :-) :-)
      Liebe Grüße
      Ines

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  1. Das ist dir wunderbar gelungen! Für mich strahlt diese Frau auf deinem Bild Stolz und Status, Reichtum und Würde, Enttäuschung und eine gewisse Gebrochenheit aus. Mit herzlichem Gruß, Petra

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    1. Liebe Petra, lieben Dank für Deinen Kommentar. Mit Deiner Beschreibung kommst Du ihr wohl sehr nahe – außer vielleicht mit dem Reichtum; wobei ihr Status als Gattin eines sowjetischen Generals, mit dem sie verheiratet war, bevor sie den Schriftsteller Bulgakow heiratete, durchaus einen „gewissen Lebensstil“ gehabt haben könnte. Falls Du noch nichts von Bulgakow kennst, kann ich Dir seine Werke übrigens sehr ans Herz legen.
      Liebe Grüße
      Ines

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  2. Danke, das sind zwei ganz wunderbare, sehr ausdrucksstarke Zeichnungen. Sie ähneln einander ein wenig. Das 2. Potrait ist noch schöner als das erste, finde ich. Übrigens haben sie beide auch Ähnlichkeit mit dir/Ihnen. Das ist also Jelena Sergejewna Bulgakowa, die 3. Frau von….. ( ach, den Namen sehe ich hier nicht) und ein Bild von ihr hängt in einem Moskauer Museum. Ich bin sehr beeindruckt von dieser Frau. Ihr Potrait sagt so viel aus. Ich stelle sie mir vor als die 3. Ehefrau eines russisxhen Offiziers oder Politikers. Die 3. Frau? Wer weiß, wieviel Frauen es da sonst noch gab und wie viel oder wenig der Gatte für die eigene Frau Zeit übrig hatte bei seiner hohen Position?! Sie hatte wahrscheinlich vor allem eine Art repräsentative Rolle in der Öffentlichkeit an der Seite des Gatten einzunehmen. Ohne eine schöne Frau an seiner Seite wäre er nicht weit gekommen. Zu Hause aber hatte sie wahrsheinlich wenig zu sagen und flüchtete sich wohl öfter ins “ stille Kämmerlein“, um zu weinen und zu beten: Für das ruhmreiche russische Volk und seine Herrscher, aber auch für die Seelen der einfachen Menschen im weiten Land.

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    1. Liebe Gisela, lieben Dank für Deinen ausführlichen Kommentar und Deine Gedanken zu den beiden Zeichnungen. Jelena Sergejewna Bulgakowa war als dritte Frau des wundervollen Schriftstellers Bulgakow nach dessen Tod die Verwalterin seine Nachlasses, ihr hatte der kurz vor seinem 1940 Tod seine letzte Fassung seines genialen Romans Meister und Margarita diktiert. Möglicherweise war sie seine Muse für die Margarita aus seinem Roman, aber das mag die Literaturwissenschaft heute anders sehen; dazu muss ich mich noch ein wenig weiter belesen.
      Liebe Grüße
      Ines

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      1. Danke! Gern würde ich bei Gelegenheit mehr über den Roman erfahren. Zuerst aber muß ich mich wohl entschuldigen für das von mir ganz falsch gezeichnete Bild dieser Zusammenhänge. Ach ja, wie leicht kann man/frau sich irren! Und immer wieder passieren mir solche Fehler, und ich lerne nicht daraus. Dennoch bekomme ich nun vielleicht bald die Gelegenheit, mehr zu erfahren . Das ist das Gute daran. Alles Gute beim Weiterforschen! 😊

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      2. Liebe Gisela, es ist überhaupt nicht schlimm, sich zu irren; und wer behauptet denn, dass Du daraus nicht lernst? Klar machst Du dann beim nächsten Mal einen anderen Fehler (wie jeder und jede von uns ebenso leicht und schnell irrt). Das ist doch sogar gut, denn dass man aus Fehlern lernt ist nicht nur „so ein Spruch“, sondern nach meiner Erfahrung wirklich wahr.

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