Glück am Wegrand. Roter Milan

Morgen machen wir uns erneut mit unseren Fahrrädern ins nördliche Brandenburg auf. Letzte Woche hatten wir Glück. Wir sahen und hörten unter anderem nicht nur in der Ferne Kraniche, einen Storch und einen Graureiher, Mäusebussarde sowie eine Rohrweihe, sondern auch einen Roten Milan – gut zu erkennen am gegabelten Schwanz – über einem frisch gemähten Feld kreisen.

Ein bisschen gefährlich ist das schon, wenn ich so einen schönen Vogel in der Luft sehe. Ich bremse abrupt, springe vom Rad und nestele in fiebriger Eile den Fotoapparat aus der Tasche, die immer griffbereit im Fahrradkorb liegt – das Teleobjektiv dient mir ja gleichzeitig als Fernglas. Ob ich dabei mitten auf dem Weg stehenbleibe oder nicht, merke ich gar nicht. Tunnelblick. Zum Glück bin ich nicht allein und habe jemanden an meiner Seite, der mich notfalls in die Realität zurückholt. Aber so einen Milan am Himmel beobachten zu können, das ist schon etwas besonderes, finde ich.

10 Kommentare zu „Glück am Wegrand. Roter Milan

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