Kunst auf Zigarrenkiste. Zehn Kraniche

In diesem Fall habe ich die Zigarrenkiste nicht auseinandergenommen und – der besseren Haltbarkeit und schnellen Trocknung wegen – mit Acrylfarben bemalt, anschließend leider veraltetes Firnis benutzt, so dass die Kraniche einen etwas schmuddeligen Touch haben.

Wie auch immer, die Kiste ist von ihrer Empfängerin mit Freude entgegen genommen worden und enthielt bei Übergabe Postkarten, Briefumschläge und -marken. Offline-Korrespondenz von Postkasten zu Briefkasten ist bei der jüngeren Generation zwar weitgehend unbekannt. Aber wer weiß, vielleicht erfährt das handschriftliche Briefeschreiben ein Revival wie die Schallplatte? Man kann ja mal einen kleinen Stubs geben …

Der Deckel der Zigarrenkiste ist bemalt mit zehn Kranichen, passend zum zehnten Geburtstag des Kindes und bringen diesem gewiss Glück vor allem vieeeel Gesundheit.

Im Rahmen meines Projektes 1000 Kraniche sind dies die Kraniche 26 bis 36.

Für mein Projekt Kunst auf Zigarrenkistenbrettchen ist es das siebzehnte hier gezeigte Bild.

Auf Zigarrenkistenbrettchen sind bereits folgende Bilder entstanden und im Blog vorgestellt:

Kunst auf Zigarrenkistenbrettchen. Rotkehlchen

1000 Kraniche. Kranich auf Zigarrenkistenbrettchen

Kunst auf Zigarrenkistenbrettchen. Distelfink

Kunst auf Zigarrenkistenbrettchen. Blaumeise

Kunst auf Zigarrenkistenbrettchen. Ein weiterer Distelfink

Kunst auf Zigarrenkistenbrettchen. Haussperling

Kunst auf Zigarrenkistenbrettchen. Frühlingssehnsucht

Kunst auf Zigarrenkistenbrettchen. Das Lied der Amsel

Kunst auf Zigarrenkistenbrettchen. Noch eine Amsel

Kunst auf Zigarrenkistenbrettchen. Buchfink

Kunst auf Zigarrenkistenbrettchen. Schwanzmeise

Kunst auf Zigarrenkistenbrettchen. Gartenrotschwanz

Kunst auf Zigarrenkistenbrettchen. Goldammer

Kunst auf Zigarrenkistenbrettchen. Eisvogel

Kunst auf Zigarrenkistenbrettchen. Kleiber

Kunst auf Zigarrenkistenbrettchen. Kraniche

Kunst auf Zigarrenkistenbrettchen. Bachstelze

Die Inspiration zur Kunst auf Zigarrenkistenbrettchen verdanke ich Susanne Haun und Frank Koebsch. Herzlichen Dank dafür!

Zum Projekt 1000 Kraniche bitte >>hier entlang<< und siehe >>hier<<.

8 Kommentare zu „Kunst auf Zigarrenkiste. Zehn Kraniche

  1. ist schön geworden. der rahmen drumherum sieht recht aufwändig aus.
    wie groß sind denn diese kistchen überhaupt? 20 x 15? (geschätzt von mir).
    darf ich mal fragen, welche firnis du verwendest? ich habe bislang meine
    bilder überhaupt nicht damit überzogen, las aber jetzt, dass dies sinnvoll
    sei, um die farben, so wie sie sind, zu erhalten und das bild zu schützen.
    und darf ich außerdem fragen, ob es bei der anwendung etwas zu beachten
    gilt? (hinsichtlich abstand, menge, dauer der anwendung). schönen sonntag
    dir.

    Gefällt 1 Person

    1. Danke :-)
      Und klar, gerne darfst Du fragen:
      Die Größe der Kiste ist ca 22*14*3 cm.
      Falls Dich das Kisten / Brettchenbemalen interessiert: viele auf Zigarren/Whiskey spezialisierte Läden verschenken leere Kisten. Bin „vor Corona“ auch mal welche abgelaufen, aber da ist nicht immer klar ob und welche man abbekommt. Inzwischen habe ich einen Laden, der die leeren Kisten für einen Euro verkauft, da gibt es immer eine große Auswahl und sie stehen in einer Ecke und ich kann sie ansehen und auswählen, welche ich für welchen Zweck gebrauchen kann (die sind ja alle unterschiedlich verarbeitet, genagelt oder verklebt). Bei Interesse schicke ich Dir eine Mail mit der Adresse, sag einfach Bescheid.
      Was das Firnissen betrifft, bin ich auch noch nicht sehr erfahren.
      Bleistift- und Kohlezeichnungen fixiere ich meist mit Haarspray, Billigmarke ist perfekt, am besten extra fester Halt.
      Bei Pastellkreidezeichnungen verfahre ich ebenso, wobei ich auch von Leuten gehört habe, bei denen sich dann die Farben verändert waren und ihre Zeichnung nun verhunzt fanden. Da bietet sich pfofessionelles Fixativ aus dem Kunstbedarf an. Das ist teurer (um die 8 Euro die Dose), stinkt beißend chemisch (draußen sprühen und vor der Tür lüften lassen hilft). Der Vorteil: es erhöht die Lichtbeständigkeit des Bildes. Zweiter Vorteil: feiner Sprühnebel; wenn Du den Abstand von 20 bis 30 cm zum Bild einhältst und mit der Dosierung nicht übertreibst (ich selbst neige manchmal dazu – kurz und nur einmal über jede Stelle, komplett nass soll das Bild nicht werden), minimierst Du die Gefahr, dass auf der Zeichnung Flecken oder Nasen entstehen.
      Gouache-Bilder habe ich bisher auch immer mit diesem professionellen Spray gefirnisst, Ölbilder auch, aber erst nach einem halben Jahr, wenn sie wirklich gut durchgetrocknet sind.
      Für dieses Kistchen bin ich auf die blöde Idee gekommen, einen Baumarkt-Holz-Firniss auf Leinölbasis, der bei mir noch (und wohl schon seit Jahren) im Regal stand zu benutzen – und dann nicht einmal verdünnt!) – wenn ich ein bisschen nachgedacht hätte, wäre ich von allein auf den Gedanken gekommen, dass das auf einem Acrylbild – nunja, nicht ganz so günstig ist ;-)
      Wenn ich mich an einem neuen Kistchen probiere, dann denke ich mir da auf jeden Fall eine andere Lösung aus.
      Ich hoffe, das war für Dich ein wenig hilfreich?
      Einen schönen Sonntag auch für Dich
      Liebe Grüße
      Ines

      Gefällt 2 Personen

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