Spatzenfütterung

Als die Fotografin den Park betrat, waren gerade drei Nebelkrähen dabei, sich am Futterplatz im Gebüsch die Mägen zu füllen. Mit der Kamera dabei beobachtet zu werden, war ihnen dann aber wohl nicht geheuer, denn sie flogen rasch von dannen.

Nur Sekunden später war die Futterstelle wieder besetzt – ein Schwarm Spatzen hatte sich gierig auf die frei gewordenen Meisenknödel gestürzt, froh, dass die großen Vögel verschwunden waren. Kopfüber und kopfunter schlugen sie sich die Bäuche voll, während, scheinbar, immer einer aus der Bande nach Nahrungskonkurrenten Ausschau hielt.

Aber vielleicht hat sich das die Fotografin auch nur eingebildet.

14 Kommentare zu „Spatzenfütterung

    1. Was diese Futternetze betrifft – davon, dass sie ein Verletzungsrisiko sind, habe ich bisher noch nicht gehört. Ich selber bin auch nicht so ein großer Fan dieser Meisenkugeln im Netz, einfach wegen des anfallenden Mülls. Oft bleiben sie, wenn sie leer sind, in den Parks an den Bäumen hängen und werden nicht entsorgt. Hier in meiner Wohngegend sehe ich auch immer häufiger kleine Futterhäuschen, die Leute in die Bäume hängen und dort loses Futter verstreuen.
      Lieben Dank für Deinen Kommentar und liebe Grüße
      Ines

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  1. Herrlich! Ich sehe sie hier nur selten, umso schöner, wenn ich solche Fotos zu sehen kriege :-) Warum sollten sie keinen Wachtposten haben, so wie die Gänse. Da hält auch immer einer Wache oder? Zu niedlich, die Bande!

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      1. Ich kenne ein paar Straßen / Stellen, wo man sie quasseln hört, aber nicht in Hausnähe. An den anderen Punkten muß man dann Glück haben, daß man sie überhaupt zu Gesicht bekommt. Meist sitzen sie dann tief in den Büschen, schweigen, wenn man sich nähert, und legen dann wieder voll los, wenn man vorbei ist, grumpf ;-) LG

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  2. Ich beobachte das in meinem Futterhaus auch. Spatzen sagen sogar Bescheid, sobald sie mich sehen und das Futterhaus leer ist. Ich habe ein kleines und es ist so lustig, wenn zwei oder drei Spatzen dort sitzen, in großen Schwüngen die Körner auf den Boden schmeißen, wo die anderen lustig picken und einen Heidenlärm veranstalten. Ich beobachte die Bande zu gerne. Leider musste ich die Fütterung erst einmal aufgeben, weil Ratten sich die Rest-Körner vom Boden schnappten. Das war mir dann doch zu viel! Liebe Grüße!

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    1. Lieben Dank für Deine Beobachtung. Das mag wirklich sein; warum auch nicht – Menschen haben zwar den Begriff „Spatzenhirn“ erfunden, aber die Erkenntnis, dass auch Vögel eine gewisse Intensiv aufweisen, wird ja mittlerweile immer wieder in der Vogelforschung bestätigt.
      Liebe Grüße
      Ines

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