Himmelstänzerin

 

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Fotomontage: Himmelstänzerin, © Agnes Podczeck 2017

 

Eine kleine Spielerei aus Zeichnung und Fotografie. Das Foto stammt aus meiner Reihe Dancing with the moon, aus der ich bereits drei Bilder (hier) gezeigt habe.

Noch ein wenig steif ist die Tanzende dort oben am Himmel. Sie weiß noch nicht so recht, was das ganze soll. Kann sie sich wirklich entspannen und darauf einlassen? Darf sie sich fallen lassen?

Die letzten Abende habe ich noch mehrere dieser kleinen Tänzerinnen gezeichnet. Weitere Montagen werden gewiss folgen.

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Die Weisheit der Wölfe

 

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Manchmal bietet das Leben auch wunderschöne Wendungen. Nachdem Belana Hermine letzte Woche „Die Weisheit der Wölfe“ von Elli H. Radinger vorgestellt hatte (zur ihrer Rezension geht es hier), bot sie an, es mir zu schenken. Ich war perplex, überrascht und glücklich. Und voller Vorfreude.

Gestern Vormittag brachte der Postbote dann wie wundervolle Sendung. Was für eine Freude! Natürlich habe ich bereits die ersten Kapitel gelesen, besser gesagt aufgesogen. Lieben Dank nochmal an Dich, Belana Hermine.

Meine Wolfsfaszination erhält neues Futter. Wie herrlich!

 

 

Warten auf die Wölfe

 

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Wolfshöhle im Wildpark Schorfheide, Skizzenbuch A5, Bleistifte, 03.08.2017

 

Bei unserem letzten Besuch im Wildpark Schorfheide saßen wir lange auf der Aussichtsplattform vor dem Wolfsgehege und warteten auf die Wölfe. Ab und an vernahmen wir Krächzen und Flügelschlag der Raben und hofften immer wieder, dass die Wölfe endlich auf die Lichtung treten würden.

Zum Zeitvertreib skizzierte ich die Wolfshöhle.

Am Abend gaben wir die Hoffnung auf eine Wolfssichtung auf. Unser Heimweg führte noch eine kurze Strecke an den Büschen des Wolfsgeheges vorbei. Dann, plötzlich, sahen wir sie. Zusammengeringelt lagen sie im Schutz der Bäume. Unsere Freude über ihren Anblick hätte nicht größer sein können.

 

 

 

Im Park

 

In ziemlichen Einklang mit mir selbst war ich am Montag. Wenn das kein gelungener Start in mein neues Leben als Frau von Vierzig ist?!

Buchstäblich auf Händen getragen fühlte ich mich. Nachmittags im Park – mein Thron in der Hängematte. Auf keinem Sofa liege ich bequemer! Später ein paar Kritzeleien, die zu einem runden Tag dazugehören.

Vierzig werden ist gar nicht so doof, wie ich befürchtet hatte.

Teaser

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Wolfskind im Windpark Schorfheide, Lamyfüller auf A4 Aquarellskizzenpapier, (c) Agnes Podczeck

 

Diese kleine Skizze soll als Teaser den hoffentlich beachtlichen Output nach meinem großartigen Erlebnis gestern im Wildpark Schorfheide samt der einen oder anderen Hintergrundinformationen einleiten.

Ohne viele Worte zu machen, kann ich hier schon einmal meine allerwärmste Empfehlung für den Besuch geben.

https://www.wildpark-schorfheide.de/de/

Augenblicke: Lebensgier

Gestern.

Radelnd.

Von Schöneberg aus heimwärts.

Gedanken fahren Kettenkarussell.

Ich verzichte auf meinen gewohnten Halt im Tiergarten: Der Himmel hat sich zugezogen. Es dunkelt – hell am Tage. Die Wolken türmen sich.

Im Wedding dann gewinnt die Finsternis und Blitze zacken über Kränen. Ich fahre schneller, doch im nächsten Park packt mich die Panik: Der Wind nimmt Anlauf, färbt die Luft zu dickem gelben Nebel. Pollen färben die noch trock’ne Luft. Dann, ganz plötzlich, stürmt – orkant – es los und rüttelt an den Bäumen. Was morsch ist, hält nicht stand. Zweige fliegen durch die Luft, ein dicker Ast kracht gewaltig auf den Weg. Vor dem hätte mich auch mein Fahrradhelm nicht wirklich schützen können. Doch umkehren kann ich nicht, denn es knackt und knirscht auch hinter mir verdächtig. Vorwärts also, schnell, weiter durch den Park und bis zur sichren Straße.

Sekunden nur die Todesangst, doch die löst augenblicklich auch ein hohes Glücksgefühl aus:

LebensLUST,

ja, LebensGIER!

Ja, LEBEN möchte ich!

Nicht nur für die anderen, wie ich in dunklen Zeiten meine, mich durch Dasein quäle, nur um ihnen den Verlust, die Trauer und die immer off’ne Wunde zu ersparen.

Nein, mein Leben leben will ich auch für mich.

 

 

Die ersten Kastanienblüten des Jahres

 

 

Gestern beim Abendspaziergang hatte ich es schon gesehen – die ersten Kastanienblütchen an „meiner“ vorwitzig frühen Kastanie (siehe dieser Beitrag) ist aufgegangen. Alle anderen Kastanienbäume am Falkplatz lassen sich mit der Blüte noch ein wenig Zeit.

Über die ersten Blüten hatte ich mich gestern so sehr gefreut, dass ich heute noch einmal mit Fotoapparat wiederkehren und Euch zeigen wollte.

Ich wünsche Euch einen wundervollen Freitag!

 

 

Aus meinem Skizzenbuch 8

 

Die Sonne wärmt meine Seele! Geht es Euch genauso oder gehört Ihr zu denen, deren Stimmung vollkommen wetterunabhängig ist? Ich komme mir vor wie ein Fähnchen im Wind, hin- und hergeworfen von meteorologischen Hochs und Tiefs.

Am Sonnabend ging es mir so gut, dass ich, als ich auf der Straße einen guten Bekannten traf, eine ganze Weile vergnügt mit ihm sprechen konnte – ohne Verlegenheit, ohne Angst, ohne Stottern.

Am Sonntagmorgen hatte ich ja in der frühmorgendlichen Stille für Zeilenendes Fotoprojekt eine Runde um die Groth-Baustelle gedreht und die wärmenden Sonnenstrahlen hatten mich so sehr aufgeladen, dass ich mich ein paar Stunden später noch einmal mitten ins Mauerparkgetümmel wagte.

Nicht ohne Grund heißt es, man könne „in einer Menschenmenge untertauchen“, denn genau dieses schrecklich laute Gewusel, in dem ich mich unsichtbar wähnen konnte, half mir dabei, es eine Weile in der Masse auszuhalten, mich mit Bleistift und Skizzenbuch zwischen die Leute zu setzen und wild draufloszukritzeln und ein Strichmännchen (oder hieße es Strichfrauchen?) neben das andere zu setzen. Unglaublich, wie viele Menschen am Sonntag unterwegs waren!

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Skizzenbuch A5, Unter der Birke, Bleistift, 27.03.2017
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Skizzenbuch A5, Märzsonntag im Mauerpark, Bleistift, Kohlestift, 26.03.2017

Dagegen wirkte es am Montagnachmittag im benachbarten Park mehr als beschaulich und so zeigt die gestrige zartere Skizze nur zwei Studenten unter einer austreibenden Birke.