Licht im November

 

Es ist wohl nicht nur die feuchte Kälte, sondern auch die Dunkelheit, die den meisten von uns im November zu schaffen macht.

Die Tage sind kurz. Selten genug lassen Wolken eine Lücke, durch die die Sonne auf uns nieder scheinen kann. Doch wenn sie scheint, dann steht die Novembersonne so flach am Himmel, dass ihre Strahlen kaum über die Hausdächer reichen und den städtischen Asphalt berühren können.

Genau jetzt scheint mit der richtige Zeitpunkt, mich mit zwei sehr unterschiedlichen Bildern an Myriades Fotoprojekt zum Thema Licht zu beteiligen.

 

 

 

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Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 9

20171028_Groth015BG
28.10.2017, Blick von Brücke Schwedter Steg/Schivelbeiner Straße aus nach Süden, zur Baustelle. 

Das Zeilenende hatte im Februar zu einem gemeinsamen Fotoprojekt aufgerufen – zwölf Monate lang soll jeweils am letzten Sonntag des Monats eine Momentaufnahme eines selbstgewählten Motivs präsentiert werden.

Der Aufruf erzeugte ein überwältigendes Echo und auch ich bin von der Idee so begeistert, dass ich hier das Wachstum der zu recht umstrittenen Baustelle des ebenso umstrittenen Investors Groth Gruppe am Berliner Mauerpark dokumentiere.

 

So!!! Nun endlich kann ich Euch hier wieder Bilder zeigen, die den Gefühlen der zahlreichen Menschen entspricht, die jahrelang engagiert gegen eine Bebauung dieses Areals am ehemaligen Mauerstreifen gekämpft haben. Es ist trüb, dunkel, die Wolken hängen schwarz und tief. Die Fotos stammen zwar von gestern, aber da war die Wolkenstimmung nicht heiterer als heute war.

Das schlagende Argument, mit dem die Bebauungsgenehmigung damals gegen jegliche Einwände durchgeprügelt wurde, war ja: wir brauchen dringend mehr Wohnungen in Berlin. In der Tat mehren sich die Berichte über Wohnungsmangel, rasend steigende Mieten und auch Obdachlosigkeit in der Hauptstadt. Ohne Neubau, und zwar in erheblichem Umfang, wird es nicht gehen, denn Berlin wächst weiter stetig. Aber ob Bauprojekte, wie das hier gezeigte, die Situation entspannen werden, wage ich weiter zu bezweifeln.

Mangel herrscht hauptsächlich an bezahlbarem Wohnraum. Je kaufkräftiger der oder die Suchende, umso größer ist das Angebot, vor allem in den beliebten Innenstadtbezirken. Wer hier allerdings heutzutage noch eine bezahlbare Wohnung sucht, braucht das Glück einer Lottogewinnerin. Am Mauerpark entstehen vor allen Dingen Wohnungen, die nicht mietpreisgebunden sind und somit für die Mehrzahl der Suchenden nicht infrage kommen. Die neu vermieteten teuren Wohnungen werden jedoch den Mietspiegel für die ganze Gegend weiter in die Höhe treiben und somit VermieterInnen der Umgebung ideale Handhabe zu weiteren Mieterhöhungen geben. Es sei denn es geschieht ein Wunder und die Wohnungspolitik wird eine soziale Wende nehmen. Aber angesichts der wahrscheinlichen Jamaikanisierung der künftigen Bundesregierung sollte man lieber auf einen Lottogewinn vertrauen.

Zur Erinnerung (ich schrieb es bereits in einem früheren Beitrag):

Die Groth-Gruppe baut am Mauerpark 227 Mietwohnungen, 42 „senjorengeeignete“ Mietwohnungen, 111 Eigentumswohnungen, 197 Studentenappartments sowie 122 öffentlich geförderte Wohnungen mit entsprechender Mietpreisbegrenzung

227 Mietwohnungen
42 „senjorengeeignete“ Mietwohnungen
111 Eigentumswohnungen
197 Studentenappartments
122 öffentlich geförderte Wohnungen
699 gesamt

 

Von gesamt 699 Wohneinheiten werden also nur insgesamt 122 Wohnungen halbwegs für mittlere bis untere Einkommen erschwinglich sein. Die Preise für die sogenannten Studentenapartments sind aus meiner Sicht eine Frechheit, denn die werden ab 569 Euro warm für 20,5 Quadratmeter vergeben. Für zehn Quadratmeter mehr sind dann schon an die eintausend Euro fällig. Derzeit übrigens beträgt der BAFöG-Höchstsatz (den nur die wenigsten Studierenden bekommen) 735 Euro. Die dürfen dann aber bloß nicht krank werden, weder während des Studiums, noch danach, wenn sie ihre Studienkredite abzahlen müssen. Entgegen vieler Vorurteile steigt zwar mit dem Studium die Wahrscheinlichkeit für ein höheres Einkommen nach Abschluss, ist aber längst kein Garant für ein überlebenssicherndes Einkommen. Trotzdem – bei der Zahl an Studierenden, die in diesem noch immer eine Unterkunft suchen, werden die Eigentümer wohl keine Probleme haben, ihre möblierten Luxusapartments zu vermieten.

 

Bevor ich immer weiter doziere (Sagenswertes gäbe es viel) zeige ich Euch nun endlich die Bilder. Ich bin dieses Mal wieder einmal im die Baustelle herumgegangen, und zwar in Richtung Norden, Westen, Süden, in wieder nach Osten. Zur Orientierung nochmals der Plan, den ich zu Projektbeginn gezeichnet hatte.

 

Groth_PlanIUD26.3.2017BG

 

Und jetzt geht es los. Die bebilderte Galerie öffnet sich beim Anklicken eines der Bilder.

 

 

 

 

Unter dem Beitrag vom Zeilenende findet Ihr die vielen interessanten Links zu den Beiträgen der anderen.

 

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 8

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 7

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 6

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 5

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 4

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 3

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 2

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 8

 

Das Zeilenende hatte im Februar zu einem gemeinsamen Fotoprojekt aufgerufen – zwölf Monate lang soll jeweils am letzten Sonntag des Monats eine Momentaufnahme eines selbstgewählten Motivs präsentiert werden.

Der Aufruf erzeugte ein überwältigendes Echo und auch ich bin von der Idee so begeistert, dass ich hier das Wachstum der zu recht umstrittenen Baustelle des ebenso umstrittenen Investors Groth Gruppe am Berliner Mauerpark dokumentiere.

 

 

Unverkennbar, es ist Herbst geworden. Die Tage sind wieder kürzer, die Bäume färben sich mehr und mehr. Die Äpfel der Bäume ostseits der Baustelle, auf der Wiese vor dem Moritzhof, leuchten weithin rot; Stare tun sich zwitschernd an dem gesunden Obst gütlich, während sich die Baustelle in der scheinbar ewigen Riesenpfütze vor dem Spielplatz neben dem Baugelände spiegelt.

An der Groth-Baustelle wird weiter gearbeitet und ich finde es immer noch kaum vorstellbar, wie schnell doch Häuser gebaut werden können. Heute, am Sonntag, ist es in Berlin dunkel, grau und feucht, doch für diesen Beitrag habe ich vorgearbeitet und die Bilder am Freitag erstellt. Es war schönes Wetter und ich hatte Lust, meinen Baustellenspaziergang vorzuziehen.

Freitag habe ich auch mal wieder von den Höfen der Graunstraße aus, auf Weddinger Seite, fotografiert.  Die Häuser sehen dort schon fast fertig aus, die GEWOBAU, die die entstehenden Sozialwohnungen verwaltet, hat bereits ihr Banner hängen, erste Straßenschilder stehen. Das alte Mäuerchen aus Uraltzeiten ist mittlerweile wieder völlig bekrakelt.  Ein Wachmann warnt höflich vor dem nachtüber freilaufenden Hund. Ich stelle nicht zum ersten Mal fest, wie hässlich, kalt und blutleer man doch auch 2017 noch zu bauen vermag.

 

 

Blickt man aus Süden und aus Osten von der Schwedter Straße aus, kann man den Häusern beim Wachsen zusehen. Da Freitag, also Arbeitstag, ist, sehe ich die Kräne ständig in Bewegung. Bauarbeiter wieseln über die Baustelle, Bagger fahren. Das Haus ganz im Norden zur S-Bahn hin, bekommt eine Dämmfassade.

 

 

 

Von Norden, vom Schwedter Steg aus, kann ich zunächst wegen der blendenden Lichtverhältnisse nicht fotografieren. Aber von der Brücke beim Bahnhof Gesundbrunnen habe ich eine sehr gute Sicht.

Am Abend gehe ich noch einmal auf den Schwedter Steg, wo ich nicht die einzige bin, die an diesem schönen ersten offiziellen Herbsttag den Sonnenuntergang beobachtet. Der Himmel ist jetzt völlig wolkenfrei und ich habe einen viel zu romantischen Blick auf die Berliner Kran-Skyline und die Baustelle.

 

 

Wie mag es hier in einem Monat aussehen?

 

 

Unter dem Beitrag vom Zeilenende findet Ihr die vielen interessanten Links zu den Beiträgen der anderen.

 

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 7

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 6

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 5

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 4

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 3

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 2

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt

Layered

 

 

Woche für Woche sprayen KünstlerInnen aus aller Welt hier am Mauerpark ihre Motive. Zu meiner Freude sind es immer öfter auch Frauen, die ihre Bilder in den öffentlichen Raum tragen.

Streetart ist kurzlebig. Schicht für Schicht werden alte durch neue Motive übermalt und so entsteht mit der Zeit eine dicke Lackschicht, die sich in großen Flatschen von der Mauer löst.

Die hier gezeigten Fotos warten seit ein paar Wochen auf den geeigneten Moment zur Veröffentlichung. Als ich das aktuelle Motto der PHOTO CHALLENGE auf The Daily Post sah – Layered – konnte ich gar nicht anders, als die Bilder nun endlich und in diesem Rahmen zu zeigen.

https://dailypost.wordpress.com/photo-challenges/layered/

 

 

 

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 7

 

Das Zeilenende hatte im Februar zu einem gemeinsamen Fotoprojekt aufgerufen – zwölf Monate lang soll jeweils am letzten Sonntag des Monats eine Momentaufnahme eines selbstgewählten Motivs präsentiert werden.

Der Aufruf erzeugte ein überwältigendes Echo und auch ich bin von der Idee so begeistert, dass ich hier das Wachstum der zu recht umstrittenen Baustelle des ebenso umstrittenen Investors Groth Gruppe am Berliner Mauerpark dokumentiere.

 

20170826_Groth92BG

 

Im durchwachsenen Berliner Sommer wuchs nicht nur das Gras auf den um diese Jahreszeit eher gelb-trockenen Wiesen. Inzwischen sind auch im mittleren Baustellenabschnitt  Gerüst und Fassade so hoch, dass sie weithin sichtbar sind.

 

Gras ist also nicht über die Baustelle gewachsen. Ebenso nicht über die Befürchtungen von AnwohnerInnen ost- und westseits der neuen Luxusbauten, dass die teure Nachbarschaft sich weder besänftigend auf Wohnungsknappheit noch auf Mietpreisentwicklung (Mietspiegel) auswirken wird. In meinem Mietshaus gab es übrigens diesen Sommer erst eine Anpassung der Miete an den Mietspiegel – selbstredend nach oben. Nur ich bin davon nicht betroffen gewesen, da meine Miete für meine unsanierte dunkel-kalte Hintterhaus-Erdgeschosswohnung ohnehin recht hoch angesetzt ist.

Da möchte man doch manchmal ausrufen, Hopfen und Malz sei verloren. Aber nein, so ist es gar nicht. Zumindest der Hopfen gedeiht hier wieder hervorragend und wuchert ungestört und munter. Wie jedes Jahr werden bald Kinder kommen, die Hopfenblüten abrupfen und von oben hinunter in den Senkgarten rieseln lassen. Einen Heidenspaß werden sie haben.

 

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Klettere ich auf die Bank, die unter diesem Hopfen steht, kann ich vielleicht ein letztes Mal hinüber zu den Häusern in der Graunstraße blicken.

 

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Derzeit einmalig ist der Blick, den ich von hier Richtung der Westseite des Gleimtunnels habe, wo die Groth-Gruppe derzeit ihr schickes Büro hat, dessen einst eingeworfene Scheiben übrigens längst ausgetauscht sind.

 

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Wenn man dann vor diesem Büro steht, hat man dieser Tage dementsprechend ebenso Sicht auf die Schwedter Straße. Lange wird auch das nicht währen.

 

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Blicke ich von Norden aus, von der Schwedter Brücke, nach Süden zur Baustelle, erkenne ich auf den ersten Blick kaum Unterschiede zum Vormonat.

 

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Sehe ich genauer hin, entdecke ich zarte Vorboten des Herbstes.

 

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Auch die Pappeln vor dem Moritzhof haben bereits gelbliche Blätter.

 

 

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Besonders herbstlich wirkt die Natur, wenn ich mich von Süden aus der Baustelle nähre.

 

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Ein zarter Vorgeschmack darauf, was uns die kommenden Monate bringen werden.

 

Beim Vormonatsbeitrag vom Zeilenende findet Ihr die vielen interessanten Links zu den Beiträgen der anderen. Ich will jetzt erst einmal dem Spätsommersonntag huldigen, statt Links zu sammeln, was Ihr, wie ich Euch kenne, gutheißen werdet. Die Links kommen dann später.

 

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 6

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 5

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 4

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 3

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 2

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 6

 

Das Zeilenende hatte im Februar zu einem gemeinsamen Fotoprojekt aufgerufen – zwölf Monate lang soll jeweils am letzten Sonntag des Monats eine Momentaufnahme eines selbstgewählten Motivs präsentiert werden.

Der Aufruf erzeugte ein überwältigendes Echo und auch ich bin von der Idee so begeistert, dass ich hier das Wachstum der zu recht umstrittenen Baustelle des ebenso umstrittenen Investors Groth Gruppe am Berliner Mauerpark dokumentiere.

 

Halbzeit; die erste Hälfte des Projektzeitraums ist nun vorbei!

Ich will nicht jammern, dass die Zeit so schnell vergeht. Aber … Und doch liegt es mir auf der Zunge. Schon allein deswegen, weil dies mein letzter Beitrag als Enddreißigerin ist. Fast ein ganzes Jahr lang hatte ich Angst vor dem morgigen Tag. Inzwischen bin ich etwas zuversichtlicher, was auch daran liegt, dass ich langsam das Gefühl habe, aus dem Psychotal herausblicken zu können und dabei nicht mehr nur schwarz sehe. Somit kann ich sagen, dass mein allergrößtes Geschenk ist, dass ich diesen Tag erleben kann, ohne Nebel vorm Gesicht, Abgrund vor den Füßen und der schwarzen Hand, die gern mein Herz zerdrückt. Zudem wird es nach den Regenmassen und der Kühle der letzten Tage (Wochen …) wohl ein warmer sonniger Tag werden und — ich werde meine Töchter um mich haben. Kann ich mir mehr wünschen?

Jetzt merke ich aber doch, wie ich gerade immer unruhiger und aufgeregter werde und das nicht in so positivem Sinne wie damals noch als Kind. Normalerweise mache ich überhaupt kein Gewese um meinen Geburtstag, aber die Vierzig, die mich morgen erwartet, fühlt sich bedrohlich an. Und das obwohl ich weiß, dass ich einige Leserinnen und Leser jenseits der Fünfzig habe, die jetzt milde und wissend in sich hineinlächeln.

 

Aus diesem Grunde gibt es hier auch einen relativ knapp kommentierten Monatsblick auf die Groth-Baustelle; und ich habe mir ebenfalls gespart, die auffällig gewachsene Baustelle von der Westseite aus abzulichten. Ich zeige statt dessen die Brücke, von der aus ich die nun fast fertige Fassade der Nordseite des Gebäudekomplexes fotografiere, und ebenso die Bank, auf die ich immer klettere, um einen Blick über die Hecke auf die neu entstehenden Häuser zu werden.

Außerdem habe ich der Fotodokumentation noch einige Bilder aus dem nahen Sonntags-Party-Mauerpark hinzugefügt, von dem aus man die inzwischen vier Kräne der Groth-Baustelle auch sehr gut sehen kann (wobei Kräne in einer Stadt wie Berlin ganz und gar kein Alleinstellungsmerkmal sind).

Zum Abschluss der Fotostrecke dann noch in Erinnerung an die Rhabarber-und Hyazinthe-Reihe aus dem Frühjahr ein Blick auf die grün wuchernden Straßenkübelbeete meiner Häusernachbarin in meiner Straße.

Jetzt geht es – husch – für mich zurück in die Küche, damit der Schokoladenkuchen für morgen endlich gebacken werden kann.

Ich gehe nicht davon aus, dass ich mich morgen in der Blogwelt blicken lasse, also wünsche ich Euch heute schon einmal: Kommt gut in den August!

 

 

Wenn ich richtig gut bin, dann werde ich an dieser Stelle zu späterer Zeit die Verlinkungen zu den anderen Teilnehmenden einfügen.

Der Link zum Beitrag des Initiators der Blogparade, zum Herrn Zeilenende ist aber obligatorisch. Die Links zu den Posts der anderen werdet Ihr dort finden können.

 

Meine eigenen bisherigen Paradenbeiträge:

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 5

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 4

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 3

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 2

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 5

 

Das Zeilenende hatte im Februar zu einem gemeinsamen Fotoprojekt aufgerufen – zwölf Monate lang soll jeweils am letzten Sonntag des Monats eine Momentaufnahme eines selbstgewählten Motivs präsentiert werden.

Der Aufruf erzeugte ein überwältigendes Echo und auch ich bin von der Idee so begeistert, dass ich hier das Wachstum der zu recht umstrittenen Baustelle des ebenso umstrittenen Investors Groth Gruppe am Berliner Mauerpark dokumentieren werde.

 

 

Die letzten drei Fotosonntage strahlte die Sonne hell am tiefblauen Himmel. Heute ist es wolkig. Zwischendurch lugt die Sonne hervor, manchmal huscht ein kurzer Regenguss hernieder. Das Farbenspiel am Himmel und die Wolkentürme faszinieren mich. Ich könnte den ganzen Tag auch nur das blau-weiß-grau und blaue Wechselspiel beobachten.

Die Kräne der Baustelle sind schon von weitem zu sehen. Inzwischen ist auch eines der Häuser so hoch, dass man es vom Mauerpark aus sehen kann. Entdeckt Ihr es?

 

Sonntags im Mauerpark, Blick Richtung Norden zur Groth-Baustelle
Sonntags im Mauerpark, Blick Richtung Norden zur Groth-Baustelle

 

Die Baustelle wächst und wächst. Von der Swinemünder Brücke aus sind teils Gerüste, teils auch fertige Fassaden zu erkennen. Mangels Sonnenschein am Abend hier keine Kranlandschaft im Abendrot, aber die heutigen Lichtverhältnisse haben mich zu einem anderen Schattenspiel inspiriert.

 

 

Die Baufahrzeuge, Kräne, Bagger, Raupen und Betonmischer, fressen sich immer weiter Richtung Süden. Neue Fundamente für weitere Gebäude wurden gelegt, weitere Betonwände sind errichtet. Die hintere Gebäudereihe sieht von außen teilweise fast fertig aus. Das Immobilienbüro, dass mit der Verscherbelung der teuren Wohnfilets beauftragt ist, lässt seine Flaggen und Banner wehen. Heute ist „Open house event“ und eine Maklerin lädt Interessierte zur Besichtigung ein. Zum Schutz der Beteiligten fotografiere ich nur von weiten, so dass keine Gesichter erkennbar sind.

 

 

 

 

Abgesehen von einem Graffito an der Hauswand ruht die Baustelle in Sonntagsruhe und Frieden. Auf der Weddinger Seite, am Büro der Groth-Gruppe, stellt sich ein ganz anderes Bild dar. War vor vier Wochen die Scheibe des repräsentativen Büros nur durch einen Steinwurf demoliert, springen mir heute gleich mehrere Einschläge ins Auge. Die Groth-Investmentgruppe hat sich wahrlich wenig Freunde gemacht. Aber wer damit wirbt, eine Stadt „erobern“ zu wollen, darf sich wohl nicht wundern, auf Widerstand zu treffen. „So Berlin“ ist das also.

 

 

 

Und hier, zum Abschluss, der Link zum Beitrag des Initiators der Blogparade, zum Herrn Zeilenende. Die Beiträge der anderen sind dort verlinkt.

 

Meine früheren Beiträge zu diesem Thema:

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 4

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 3

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 2

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt

12 Monate – Zeilenendes Fotoprojekt. Die Bilder der anderen

Am Sonntag erschien ja mein aktueller Beitrag zu Zeilenendes Fotoprojekt (Siehe hier), allerdings ohne die anderen Mitmachenden zu verlinken.

Das Projekt finde ich aber so großartig, dass ich sowieso auch die Beiträge der anderen lesen und sehen wollte, also war der Schritt nicht weit, die aktuellen Links zu sammeln und Euch hier aufzulisten. Guckt selbst – es lohnt sich wirklich. Viel Spaß.

 

Amerdale zeigt das Wohnzimmer

Arno von Rosen zeigt die Eiche in Nachbars Garten

Chris zeigt den Baum vor seinem Fenster – leider habe ich den passenden Link nicht gefunden.

frauholle52 blickt auf ihre Terrasse

Frau Rebis begleitet ihren Baum

Gerda Kazakou nimmt uns mit in ihr Atelier

Impressions of Life blickt auf Balkon und Garten

Lovely Rita Flowermaid zeigt die Discotasche

lunarterminiert beobachtet ihren Schreibtisch

Meermond zeigt ihre Füße her

Mein Name sei MAMA nimmt uns mit unter den alten Kirschbaum

Mitzi Irsaj erinnert sich an den Ort, an dem 24 Olivenkerne im Münchner Rosengarten ruhen

Multicolorina rastet an einer Feldweg-Bank

Neues vom Schreibtisch zeigt den Park rund um die Reste des Garnisons-/Katharinenfriedhofs in Braunschweig

Petra Elsner zeigt die Bleiche am Döllnfließ

Random Randomsen hat einen geheimnisvollen Baum gewählt

rina.p macht einen Hofgang

Rubinkatze blickt über die Dächer Münchens

solera1847 nimmt uns mit auf die Gartenbaustelle

tallyshome zeigt ihr Wohnzimmer-Sofa

trienchen2607 richtet ihre Wohnung neu ein

Ulli blickt in die Weite

Wili lässt uns auf und in ihren schmucken neuen Topf gucken

wortgeflumselkritzelkram ist im Vorgarten

365tageimleben erlebt ihr kleines grünes Wunder

 

und natürlich, als Anstifter der Aktion, das Zeilenende daselbst, das aus dem Fenster blickt

 

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 4

Das Zeilenende hatte im Februar zu einem gemeinsamen Fotoprojekt aufgerufen – zwölf Monate lang soll jeweils am letzten Sonntag des Monats eine Momentaufnahme eines selbstgewählten Motivs präsentiert werden.

Der Aufruf erzeugte ein überwältigendes Echo und auch ich bin von der Idee so begeistert, dass ich hier das Wachstum der zu recht umstrittenen Baustelle des ebenso umstrittenen Investors Groth Gruppe am Berliner Mauerpark dokumentieren werde.

Groth_PlanIUD26.3.2017BG
Einmal rund um die Baustelle, Standorte der Fotoaufnahmen

Vier Monate sind seit Projektbeginn bereits vergangen und es hat sich einiges verändert. Unverändert jedoch der blaue Himmel, der heute wie auch vor vier Wochen strahlte. Da ich die große Baustelle aber von allen vier Himmelsrichtungen aus zeigen will und vermeiden wollte, wegen Gegenlichtes wieder Schwierigkeiten bei den Aufnahmen zu haben, machte ich die erste Bild zu Station 1, von der Behmbrücke aus Richtung Baustelle, Mauerpark und Fernsehturm, bereits gestern im Abendlicht.

Station 1 / Blick vom Schwedter Steg/Behmbrücke am 27.5./am 30.4./am 26.3./am 28.2.2017

An Station 4 traue ich mich heute morgen wieder, auf ein kleines Mäuerchen zu steigen und einen unmittelbaren Blick auf die Baustelle zu erhaschen. Auf Höhe des Gleimtunnels (Station 5) ergibt sich ebenfalls noch einmal ein freier Blick auf die Baustelle.

An Station 6 prangt immer noch die Werbung der Groth-Gruppe, auch wenn die Baustellenverwaltung vor einigen Wochen ausgezogen ist, um den Bauarbeiten Platz zu machen.

Die augenfälligsten Veränderungen werden aber von Station 7, also beim Blick in Ost-West-Richtung, sichtbar. Die Baustelle frisst sich immer weiter Richtung Süden und weitere Fundamente für neue Häuser wurden ausgehoben.

So sah es vor einem Monat aus:

Immernoch strahlt das Werbeplakat, das mit Renditen auf Wohneigentum wirbt, hell und unversehrt. Inzwischen denke ich fast, dass es doch zwischendurch bestimmt wenigstens beschmiert, wenn nicht gar mit einem kritischen Spruch versehen wurde, aber bestimmt so schnell durch ein blendend neues Plakat ausgetauscht wurde, dass mir die Schmierereien entgangen sind. Ich werde es wohl nicht erfahren.

Dass die Baustelle unbeliebt ist, zeigt sich an einem anderen Ort, den ich bisher noch gar nicht auf meinem Plan hatte, sehr deutlich. Auf auf der Gleimstraße, jenseits des Gleimtunnels Weddinger Seite, hat die Groth Gruppe ihr neues schickes Büro, das auch potentielle Einleger und Käufer locken soll. Wenig lockend ist die eingeschlagene Fensterscheibe, die von Frust und Aggressionen zeugt.

Zum Beitragsende hier noch eine Skizze, die ich gestern Abend während meines Fotoausfluges auf der Behmstraße anfertigte.

20170527_Panorama

Die Verlinkungen zu den anderen Beiträgen reiche ich nach. Der Link zum hoffentlich genesenden Zeilenende hier noch einmal.

Meine alten Beiträge verlinken jeweils zu den Beiträgen der vielen anderen Teilnehmenden. Heute habe ich nicht die Muße, die Links zu aktualisieren. Das werde ich zu gegebener Zeit nachholen.

Für Euch einen guten Start in den Juni.

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 3

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 2

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 3

Das Zeilenende hatte vor zwei Monaten zu einem gemeinsamen Fotoprojekt aufgerufen – zwölf Monate lang soll jeweils am letzten Sonntag des Monats eine Momentaufnahme eines selbstgewählten Motivs präsentiert werden.

 

Der Aufruf erzeugte ein überwältigendes Echo und auch ich bin von der Idee so begeistert, dass ich hier das Wachstum der zu recht umstrittenen Baustelle des ebenso umstrittenen Großinvestors Groth am Berliner Mauerpark dokumentieren werde.

Zunächst muss ich meine Verwunderung bekunden. Fast hätte ich darauf gewettet, dass das kapitalistische Werbeschild nicht lange unverwüstet bleibt. Doch noch immer lockt es sauber-unversehrt zahlungskräftige Anleger mit seinem Renditenversprechen für Wohneigentum.

20170430_Groth_60BG

 

 

Nur die Bäume und Sträucher ringsum sind noch farbenfroher geworden, wie dieser Flieder:

20170430_Groth_01_StartBG

 

Pünktlich zum Foto-Sonntag strahlt auch der Himmel wieder so blau, als hätte er auch die letzten Wochen nichts anderes getan.

Zur Erinnerung hier noch einmal der Plan der Fotorunde, die ich auch letzten Monat absolviert habe.

Groth_PlanIUD26.3.2017BG

 

Station 1 / Blick vom Schwedter Steg/Behmbrücke

heute/am 26.3./am 28.2.2017

 

Ausgewählte Bilder der restlichen Foto-Standpunkte hier. Die Bilder des Vormonats könnt Ihr im entsprechenden Beitrag finden, der unten verlinkt ist.

 

 

Zum Beitrag vom März:

Groth statt Grün – Zeilenendes Fotoprojekt 2

 

Zeilenendes aktueller Beitrag mit herzlichen Grüßen an den hoffentlich bald Genesenden HIER

 

 

Und hier die Links zu den Beiträgen der anderen, die automatisch auf die Beiträge vom März zeigen, über die Ihr Euch bequem zu den aktuellen hangeln könnt – falls ich es nicht schon aktualisiert habe:

Amerdale zeigt das Wohnzimmer

Arno von Rosen zeigt die Eiche in Nachbars Garten

Chris zeigt den Baum vor seinem Fenster

frauholle52 blickt auf ihre Terrasse

Frau Rebis begleitet ihren Baum

Gerda Kazakou nimmt uns mit in ihr Atelier

Impressions of Life blickt auf Balkon und Garten

Lovely Rita Flowermaid zeigt die Discotasche

lunarterminiert beobachtet ihren Schreibtisch

Meermond zeigt ihre Füße her

Mein Name sei MAMA nimmt uns mit unter den alten Kirschbaum

Mitzi Irsaj erinnert sich an den Ort, an dem 24 Olivenkerne im Münchner Rosengarten ruhen

Multicolorina rastet an einer Feldweg-Bank

Neues vom Schreibtisch zeigt den Park rund um die Reste des Garnisons-/Katharinenfriedhofs in Braunschweig

Petra Elsner zeigt die Bleiche am Döllnfließ

Random Randomsen hat einen geheimnisvollen Baum gewählt

rina.p macht einen Hofgang

Rubinkatze blickt über die Dächer Münchens

solera1847 nimmt uns mit auf die Gartenbaustelle

tallyshome zeigt ihr Wohnzimmer-Sofa

trienchen2607 richtet ihre Wohnung neu ein

Ulli blickt in die Weite

Wili lässt uns auf und in ihren schmucken neuen Topf gucken

wortgeflumselkritzelkram ist im Vorgarten