Fernweh – Die Blauen Berge

 

Die Blauen Berge

Die Blauen Berge, Öl auf Leinwand, 70*50 cm, 2016/2017

 

 

Ich sehne mich nach hohen kargen schroffen Bergen, Felsen und Gestein.

Kein Mensch, nirgends.

Im echten Leben so weit zu reisen ist momentan nicht möglich. Aber in meinen Träumen und mit dem Pinsel in der Hand hält mich hier nichts fest.

Ich will ganz nach oben auf die Bergkuppe und in die Ferne blicken. Berge sollen um mich sein, Berge und Schnee. Sonst: nichts.

 

 

Wo ist Tilda?

Schildkröte,Tiergarten

 

Tilda habe ich lange nicht an ihrem angestammten Platz gesehen. Dafür sitzen in letzter Zeit am Ufer einer anderen Insel im Tiergarten zwei mutmaßliche Rotwangen-Schmuckschildkröten (der Wikipedia-Artikel dazu hier), meist in Gesellschaft mehrerer Enten. Vielleicht ist eine davon Tilda, die ein Parkpfleger von ihrer einsamen kleinen Insel eingesammelt und hier ausgesetzt hat?

 

 

Zwei Tratschtanten

20170522_GaenseTalk

 

„Hast Du schon das mit Henriette gehört?“

„Mit Henriette? Nee, wieso? Was war denn?“

„Psst! Also pass auf …     – aber sag bloß nicht, dass Du das von mir hast!“

„Nee, nee!“ (Beruhigendes Flügeltätscheln)

Und dann schnatterten die beiden so schnell, dass ich nichts mehr verstanden habe. Schade…

 

Falls Ihr es wisst, dann schreibt es mir. Ich bin doch so neugierig!

Zwei Monate

Zwei Monate

 

Zwei Monate erst ist es her, dass ich die ersten Gössel, die Küken der Kanadischen Wildgänse, die im Berliner Tiergarten leben, entdeckte. Damals waren sie noch winzig, tapsig und hatten statt Federn einen kuschelweichen Flaum.

Bereits vergangene Woche staunte ich, wie schnell sich aus den niedlichen Küken so große stolze Gänse entwickelt haben. Auf den ersten Blick sind die heranwachsenden von den erwachsenen Kanadagänsen schwer zu unterscheiden.

Der Elch

20170708_Elch

 

Auch dieser Elch war im Wildpark Schorfheide nur aus der Ferne zu beobachten. Diese Großaufnahme habe ich nur der Zoomfunktion meiner Kamera zu verdanken.

Soweit ich bei der Parkführung verstanden habe, sind Elche in Zoos und Wildparks relativ schwierig zu halten, weil sie einen sehr sensiblen Verdauungsapparat haben und auf falsches Futter überaus sensibel reagieren. Das hat die Elche auch vor der Domestizierung bewahrt, denn wie ich inzwischen gelesen habe, sind handaufgezogene Elche zahm und verhalten sich ähnlich wie Hunde (Siehe Wikipedia).

Elche gehören zu den ursprünglich heimischen Tierarten, waren aber seit längerem in Deutschland ausgerottet. In letzter Zeit gibt jedoch immer wieder Sichtungen von Elchen, so dass nicht auszuschließen ist, dass der Elch in Deutschland wieder ansässig werden könnte. (Siehe z.B der NABU Brandenburg dazu hier.)

 

 

 

 

 

Rabenvögel

Rabenvögel

 

Was mich im Wildpark Schorfheide zunächst besonders erstaunte war, dass der Park voller Rabenvögel war. Zum Berliner Stadtbild gehört die auch recht imposante Nebelkrähe. Weder in Berlin noch in Brandenburg waren mir bisher je die schwarzen Kolkraben aufgefallen.

 

Das sei kein Wunder, sagte Imke Heyter, die den Park mit ihrem Vater zusammen konzipiert und aufgebaut hat und heute als Geschäftsführerin leitet, als sie uns durch das Gelände führte. Die im Wildpark lebenden Wölfe zögen die Raben an. Beide lebten in einer Art Symbiose.

 

In der Tat habe ich später zu Hause, als ich mich über Wölfe und Raben im Internet belas, ähnliches gelesen. Raben seien „die Augen der Wölfe“ heißt es etwa in dem Buch des Verhaltensforschers Günther Bloch „„Auge in Auge mit dem Wolf““, über den in diesem Online-Artikel der Frankfurter Rundschau berichtet wird. Ein weiteres Buch, das auf meiner Dringend-Lesen-Liste gelandet ist.

http://www.rundschau-online.de/-die-raben-sind-die-augen-der-woelfe–11564672

 

Seitdem habe ich einige Bildideen im Kopf.

 

Zunächst wollte ich mich dem Thema Rabenvögel aber – gefüttert durch Online-Fotos – mit ein paar Skizzen nähern.

 

Wenn Ihr auf eines der Bilder klickt, öffnet sich die vergrößerte Ansicht.