Der Napf ist leer!

20170510_LottiBG Kopie
Katze vor leerem Futternapf, Aquarellfarben auf A4-Papier, 12.5.2017
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Mehr Linien und Farbe

 

Am Sonntag habe ich mich an weiteren Linienzeichnungen versucht. Von einem Spaziergang hatte ich mir einen hübschen rosablühenden Kirschzweig und einem Ahornzweig (einen Berg-Ahorn-Zweig?) mit nach Hause genommen.

Bevor ich mit dem Zeichnen anfing, habe ich allerdings noch viel, sehr viel! Zeit auf diversen Pflanzen- und Baumbestimmungsplattformen verbracht, denn jetzt, wo ich unsere pflanzliche Umwelt so genau beobachte, fallen mir plötzlich auch etliche Feinheiten auf, die mich früher nie interessiert haben. Wenn ich Blüten und Blätter zeichnen möchte, will ich genau verstehen, was mir da unter den Stift kommt und ich wundere mich über Mandeln mit zehn Blütenblättern, zähle Staubblätter und betrachte junge Blätter unter der Lupe. Dazu aber in einem anderen Beitrag mehr.

Die beiden Motive waren schnell gezeichnet – mit Bleistift dünn vorskizziert, mit Fineliner nachgezogen, eingescannt. Da das Kirschrosa aber so hübsch war, wollte ich noch ein wenig mit Farbe experimentieren, habe meine Aquarellfarben ausgepackt und ein wenig Farbe auf die Bilder getupft. Die Idylle endete allerdings mit einer kleinen Katastrophe, weil meine Katze Lotta unbedingt durch meine grüne Farbe laufen musste. Ästhetisch war die Pfotenfärbung Geschmacksache, aber Katzen sind reinliche Tiere und so musste ich die Farbe flugs wieder abbekommen, bevor sich Lina das Grün mit ihrer Zunge selbst abputzen und vergiften würde. Wer Katzen kennt weiß, dass das für Katze und Mensch kein Spiel war.