Am Wegesrand

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Am Wegesrand, Skizzenbuch A5, Bleistift, 29.08.2017

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Im Park

 

In ziemlichen Einklang mit mir selbst war ich am Montag. Wenn das kein gelungener Start in mein neues Leben als Frau von Vierzig ist?!

Buchstäblich auf Händen getragen fühlte ich mich. Nachmittags im Park – mein Thron in der Hängematte. Auf keinem Sofa liege ich bequemer! Später ein paar Kritzeleien, die zu einem runden Tag dazugehören.

Vierzig werden ist gar nicht so doof, wie ich befürchtet hatte.

Was würde ich dafür geben …

Was würde ich dafür geben …

… den Geschichten lauschen zu können, die uns Bäume berichten können. Manche sind mehrere hundert Jahre alt. Sogar in Berlin gibt es eine alte Eiche, deren Alter auf etwa 900 Jahre geschätzt wird. Neunhundert Jahre!

Was so mancher alte Baum alles gesehen haben mag! Dürren, Kriege, Hungersnöte. Philosophische Dispute, Zerwürfnisse und Streit. Liebesschwüre und Hochzeiten, Freundschaften und Verrat. Wie lächerlich doch so ein einzelnes Menschenschicksal dagegen wirkt!

Inspiration

 

 

Wer genau hinsieht, kann auch in Baumstämmen und -stumpfen die wundervollsten Kunstwerke entdecken. Ich folge gerne den Linien und Kurven, Spalten, Rissen, Mulden und Erhebungen, die die Natur zeichnet.

Welch eine Inspiration!

Kuriose Blütenform

 

 

Was für wundersame Blütenformen die Natur erdacht hat! Solch sonderbare Blüten habe ich noch nie wahrgenommen (gesehen aber bestimmt schon).

Gleich mehrere dieser bis auf die Blüten noch immer nackte Bäume stehen im Berliner Mauerpark.

Noch mehr Knospen,

 

… die sich öffnen.

Inzwischen beginnen auch die letzten Sträucher und Bäume zu grünen. So wie dieser. Ob es sich hier um einen Spitzahorn handelt? Ich werde es weiter beobachten.

 

 

Faszinierend, wie sich die Knospen öffnen und die kleinen hübschen Blüten austreten.