S-Bahn-Skizzen (22) Farbe

 

Seit heute gibt es ein neues Skizzenbuch für die S-Bahn-Skizzen.  Das Papier ist dicker, Aquarellpapier, das Buch ist ein bisschen größer als das vorherige und ein bisschen schwerer. Gewissermaßen auch etwas unhandlicher und es passt nicht in die Tasche, die ich mir extra für meine Skizzenbücher samt Stiften für unterwegs gehäkelt habe.

Heute Abend hat mich der Teufel geritten und ich hatte Lust auf Farbe. Also bin  ich über die letzten beiden Skizzen des alten Buches mit Aquarellfarben gegangen. Ebenso über die ersten Bleistiftzeichnungen im neuen Buch.

 

 

Mit der Farbe lässt es sich auch leicht etwas übertreiben. Das Dosieren will noch geübt werden. Bei der nachfolgend gezeigten Zeichnung war mit mir der Pinsel durchgegangen. Sodann übermalte ich die Gesichter mit Akrylstiften, und wieder, und wieder und so sitzen dann eher zwei Zombies in der S-Bahn, die man ja doch aber morgens öfter sieht. Dazu passt dann auch der Spruch, den ich zeichnenderweise aufschnappte und unten auf das Blatt kritzelte.

 

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S-Bahn-Skizzen (13)

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Kürzlich, in der U-Bahn, saß doch zwei Plätze neben mir ebenfalls ein Mensch, der etwas in sein Skizzenbuch hineinkritzelte. Wäre ich nicht so menschenscheu, hätte ich ihm wenigstens geschwisterlich zugezwinkert und einen Blick in sein kleines Büchlein hätte ich vielleicht auch erbeten. Aber wir beide taten, als bemerkten wir einander nicht. Auch kein Drama.

 

S-Bahn-Skizzen (12)

 

„Carpe diem“, heißt es. Und wenn es auch für ein Schläfchen in der S-Bahn ist. Immer tiefer sank der Kopf des Fahrgastes schräg gegenüber, tiefer und tiefer. Selten habe ich Menschen in Öffentlichen Verkehrsmitteln so tief schlafen sehen.

War es Alkohol, der ihn schlafen ließ oder kam er von der Nachtschicht? Hatte ihn seine Frau gerade vor die Tür gesetzt und er nutzte den warmen S-Bahn-Platz, sich ein wenig auszuruhen?

 

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