Zwei kleine Draußenskizzen

 

Heute zwei kleine Skizzen mit dem Fineliner, die unterwegs im Tiergarten entstanden sind. Eine abgeblühte Rhododendronblüte und ein junger Trieb – Vergänglichkeit und Neubeginn, sowie ein Fächer des schönen urtümlichen Farns.

Ich wünsche Euch einen guten Start ins Wochenende!

 

Rhododendrenblüte

 

Wirklich verstanden, wie wundervoll die Rhododendrenblüte sein kann, habe ich erst vor einem Jahr, als ich die Blütezeit im Berliner Tiergarten erleben durfte.

Wer von Euch in Berlin leben sollte und irgendwie die Zeit erübrigen kann, dem empfehle ich unbedingt einen Ausflug in den Tiergarten. Zwischen Luiseninsel und Rosengarten kann man derzeit entlang des Wasserlaufes durch ein wahres Farbenmeer schreiten. Insbesondere Clara wird hier ihre helle Freude haben, denn die violetten Töne bestimmen gerade das Bild.

Die weißen Büsche sind bereits verblüht und auch die gelben Azaleen sind schon fast abgeblüht. Dieser Tage öffnen die Büsche mit den karminroten Blüten ihre Knospen.

 

Als Teaser hier nur dieses eine Bild: Als ob der Schönheit nicht genug wäre, glitt heute dieser stolze Schwan vor meine Fotolinse. Kitschiger kann es doch gar nicht sein, oder?

 

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Schwan im Berliner Tiergarten. (c) Agnes Podczeck 2017

 

Kommt also und seht selbst.

Weitere Rhododendrenbilder folgen.

 

 

 

Was macht eigentlich …

 

… die Kornellkirsche?

 

 

Vor blühenden Zierbäumen, Kirschen, Äpfeln, Schlehen und allem, was sonst noch alles blüht und unsere Augen wie auch Nasen bezaubert, fallen die inzwischen grünen Sträucher kaum mehr auf.

Jetzt sind die jungen Blätter gut zu erkennen, die ganz klar zeigen, dass sich die Pflanze nicht nur in ihrer Blütenform von Kirsche, Apfel und Co unterscheiden.

 

Hier als Rückblende noch einmal die Bilder aus dem März:

 

Die Lösung

 

Zum kleinen Rätsel vom Ostermontag (hier) nun die Auflösung:

Die Blüte ist heute bereits geöffnet, und so dürften vielen von Euch klar sein, um welche blühfreudige Pflanze es sich hier handelt.

Wie spannend, so eine Blüte mal ganz von Nahem anzusehen.

 

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Läuft Euch auch das Wasser im Mund zusammen?

Ich freue mich jedenfalls auf die Erdbeerzeit, halte mich aber strikt von den Frühfrüchten aus dem Supermarkt fern, und warte darauf, dass aus dem elterlichen Schrebergarten etwas (nein! hoffentlich ganz viel ;-)) für mich abfällt. Auch wenn wir heute fast alles das ganze Jahr über kaufen können – wenigstens bei den Erdbeeren will ich es wie früher zu meiner Kinderzeit halten:

Damals wartete ich ungeduldig darauf, dass die Erdbeeren in unserem damaligen (als Selbstversorgergarten noch viel wichtigeren) Schrebergarten reif wurden. Dann machte ich mich – mit Kindervorzugsprivileg) fleißig-gierig über die Früchte her, bis ich Erdbeeren nur noch mit viel Zucker und Sahne ertragen konnte. Bis zu meinem Geburtstag Ende Juli war dann schon wieder so viel Zeit vergangen, dass ich mich über meinen traditionellen Geburtstagskuchen mit den restlichen Erdbeeren eigener Ernte, die meine Mutter eingefrostet hatte, wieder freute.

 

Rhabarber und Hyazinthe 11 – Das Ende

 

Ist Ostern kühl und nass, steht uns ein sonnig warmes Pfingstfest bevor – behaupte ich ganz trotzig.

Und so ganz schlecht ist das diesjährige Osterwetter auch nicht. Hagel – Regen – Sonnenschein – war wäre der April ohne diese stete Unbeständigkeit. Die Pflanzenwelt weiß den Regen sehr zu schätzen. So wundervoll grün werden Gras und Bäume hier in der Stadt nicht lange bleiben.

Nun ein letzter sonntäglicher Blick ins Rhabarberbeet. Ab kommender Woche folgt dann eine neue Beitragsreihe, die den Blick etwas weiter über den Kübelrand unserer Straße richten will.

 

 

 

 

Rhabarber und Hyazinthe 10