Schönheit, ewiglich

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Rose, Skizzenbuch A5, Fineliner, 14.09.2017
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Wortlos

Kornellkirsche

 

Sie schmeckt tatsächlich nicht schlecht – für alle jene, die einen frischen säuerlichen Geschmack mögen. Ein bisschen Kirscharoma konnte ich herausspüren.

 

Ich zeige hier die Bilder von vergangenem Sonntag und zum Vergleich dazu noch einmal die Fotos aus den Monaten März bis Mai.

 

Zweite Blüte

 

 

Als ich heute durch den Tiergarten fuhr, leuchteten mir vereinzelte weiße Rhododendrenblüten entgegen. Merkwürdig, dachte ich und fürchtete sofort, die Pflanzen seien durch den nassen Sommer durcheinander gekommen und würden nun ihre Blüten für den nächsten Mai bereits jetzt verpulvern.

Bei verschiedenen Online-Gartenratgebern fand ich Beruhigung. Eine Nachblüte komme bei manchen Arten gelegentlich vor und habe keinerlei Auswirkung auf die Blütenfülle im folgenden Jahr. Da kann ich also beruhigt die Schönheit der Blüten genießen.

***

Gab es auch vergangenes Jahr eine solche zweite Rhododendrenblüte? Ich kann mich nicht daran erinnern, würde mich aber nicht wundern, wenn ich die Blüten vor lauter früher Furcht vor dem baldigen Herbst gar nicht wahrgenommen hätte. Vor einem Jahr war ich voller Panik und fühlte mich unfähig, das Jetzt wahrzunehmen. Das Morgen schien riesig drohend vor mir zu lauern, alle Freude verursachte vielfachen Schmerz.

Diesem damaligen Weltuntergangsgefühl ist es aber auch zu verdanken, dass ich nun mein einjähriges Blogjubiläum feiern kann, denn in einer spontanen Sofortaktion legte ich eines Abends diesen WordPressaccount an und veröffentlichte das Gedicht, das mir am Nachmittag zuvor auf einer Bank im Tiergarten aus der Feder gesprungen war. Ich bin es noch immer, und doch bin ich eine andere, als die, die diese Zeilen schrieb.

https://agnesblogsite.wordpress.com/2016/08/09/first-blog-post/

Mein Dank gilt Euch, die Ihr hier lest und kommentiert und die Ihr selbst so spannende Beiträge schreibt, dass ich oft das Gefühl habe, dass sich mein Gedankenhorizont dank dieses Austausches Stück für Stück weitet.

 

 

 

 

Zwei kleine Draußenskizzen

 

Heute zwei kleine Skizzen mit dem Fineliner, die unterwegs im Tiergarten entstanden sind. Eine abgeblühte Rhododendronblüte und ein junger Trieb – Vergänglichkeit und Neubeginn, sowie ein Fächer des schönen urtümlichen Farns.

Ich wünsche Euch einen guten Start ins Wochenende!

 

Rhododendrenblüte

 

Wirklich verstanden, wie wundervoll die Rhododendrenblüte sein kann, habe ich erst vor einem Jahr, als ich die Blütezeit im Berliner Tiergarten erleben durfte.

Wer von Euch in Berlin leben sollte und irgendwie die Zeit erübrigen kann, dem empfehle ich unbedingt einen Ausflug in den Tiergarten. Zwischen Luiseninsel und Rosengarten kann man derzeit entlang des Wasserlaufes durch ein wahres Farbenmeer schreiten. Insbesondere Clara wird hier ihre helle Freude haben, denn die violetten Töne bestimmen gerade das Bild.

Die weißen Büsche sind bereits verblüht und auch die gelben Azaleen sind schon fast abgeblüht. Dieser Tage öffnen die Büsche mit den karminroten Blüten ihre Knospen.

 

Als Teaser hier nur dieses eine Bild: Als ob der Schönheit nicht genug wäre, glitt heute dieser stolze Schwan vor meine Fotolinse. Kitschiger kann es doch gar nicht sein, oder?

 

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Schwan im Berliner Tiergarten. (c) Agnes Podczeck 2017

 

Kommt also und seht selbst.

Weitere Rhododendrenbilder folgen.

 

 

 

Was macht eigentlich …

 

… die Kornellkirsche?

 

 

Vor blühenden Zierbäumen, Kirschen, Äpfeln, Schlehen und allem, was sonst noch alles blüht und unsere Augen wie auch Nasen bezaubert, fallen die inzwischen grünen Sträucher kaum mehr auf.

Jetzt sind die jungen Blätter gut zu erkennen, die ganz klar zeigen, dass sich die Pflanze nicht nur in ihrer Blütenform von Kirsche, Apfel und Co unterscheiden.

 

Hier als Rückblende noch einmal die Bilder aus dem März: