Kleine Nettigkeiten

 

20170309_Freude

 

Bei Trienchen fand ich heute eine ganz wunderbare Aktion. Es geht darum, kleine Freuden zu bereiten.

Wie das geht? Ganz einfach: die ersten drei von Euch, die mir zu diesem Beitrag einen Kommentar schreiben, bekommen im Laufe dieses Jahres eine kleine Aufmerksamkeit von mir zugeschickt. Natürlich unbedingt auch mit ein paar handgeschriebenen Zeilen ;-). Wann? Keine Ahnung? Was? Lasst Euch überraschen! Ich weiß es doch selbst noch gar nicht.

Die Idee habe ich von Trienchen, Trienchen hat die Idee von der Klabauterfrau und die Klabauterfrau von Chaoslu und diese wiederum von … ach!

Die Beschreibung der Aktion kopiere ich faul und frech von Trienchen, die wiederum von der Klabauterfrau abgeguckt hat und die Klabauterfrau … also jedenfalls alles ordentlich zitiert und keinesfalls und niemals nicht ein Plagiat. Das Titelbild jedenfalls ist von mir; auf diesen Lorbeeren ruhe ich mich jetzt erst einmal aus.

 

Die allgemeinen Spielregeln lauten:“Die ersten drei Menschen, die mir ein Kommentar hinterlassen, erhalten irgendwann dieses Kalenderjahr eine Überraschung von mir. Etwas Gebackenes, Gebasteltes, eine Postkarte oder irgendwas anderes Schönes… Auf jeden Fall etwas, das mit Liebe gemacht oder ausgewählt wurde.  Wann die Überraschung kommt, steht noch nicht fest und wird auch nicht verraten. Nur, dass es dieses Jahr ankommt ist sicher.

Der kleine Haken? Diese drei Leute müssen das gleiche Angebot in ihrem Blog machen. Damit trage ich – und Ihr Gewinnerinnen! – dazu bei, dass 2017 ein bisschen netter wird.

….
Sinnvoller Weise kann nur mitmachen, wer einen Blog betreibt und seinen Wohnsitz in Europa hat. Ebenso solltet ihr mindestens 18 Jahre alt sein und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Falls ihr bereits an anderer Stelle bei den Nettigkeiten mitgemacht habt: seid so fair und überlasst diese Möglichkeit denen, die noch nicht davon profitiert haben. Dankeschön.

 

Nun bin ich aber gespannt 🙂

Ich wünsche Euch einen wundervollen Freitag!

Snegurotschka, Hörbuch Teil 2

Nun ist der zweite Teil des Märchens auch eingelesen, als Film verarbeitet und bei YouTube zu hören. Das war übrigens mein erstes YouTube-Projekt – und viel einfacher als ich befürchtet habe.

Ich wünsche Euch und/oder Euren Kindern oder Kindeskindern viel Freude beim Hören.

Unten noch einige Zeichnungen zu der Geschichte, die teils während der letzten Wochen in der Klinik, teils aber schon beim Verfassen des Märchens vor etwa zwei Jahren entstanden.

 

 

Demütige Freude

Nachrichten zu sehen, zu hören oder zu lesen, versuche ich immer noch auf ein Minimum zu reduzieren; ich schaffe es nicht, mich genügend davon abzugrenzen. Wie geht es Euch damit?

Trotz Krankheit, Leid, aller schlechter Erfahrungen, die ich hinter mir habe und trotz Stress und Ärger, der mir noch bevorsteht, will ich für ein paar Augenblicke innehalten, um in Dankbarkeit und Demut einmal auf die positiven Dinge zu blicken, die mir  zuteil werden:

darauf, dass ich in einer eigenen Wohnung in Wärme sitze,

dass ich ein einem Land lebe, in dem – trotz aller kritikwürdigen Löcher – , ein soziales Netz besteht und ein Gesundheitssystem, in dem ich Hilfe bekommen habe und weiter erhalte,

dass mein Magen gefüllt ist und

dass ich in einem Land ohne Krieg und Verfolgungen leben darf.

 

Ich bin auch dafür dankbar, dass ich mich jetzt auf ein kreatives Wochenende freuen kann.

 

Nachdem ich in der Ergotherapie in der Klinik Frieden mit Nähmaschinen schließen konnte, habe ich gestern meine eigene alte Nähmaschine wieder hervorgekramt. Ich hatte mir vor vielen Jahren mal ein richtig gutes Gerät gekauft, dann aber ziemlich arg mit ihm zerstritten.

Wie kann man mit einer Nähmaschine in Streit geraten? Nun, wenn der Mensch, der mit der Maschine arbeitet, ungeduldig ist, immer alles sofort anfangen und im gleichen Atemzug fertigstellen will, flink und rasch, dabei aber gern auch spontan und flexibel sein will, die Maschine aber eine Diva ist, die Geduld erwartet beim Faden einfädeln, Spulen einlegen und Fäden spannen, dann sind gewisse Dissonanzen vorprogrammiert. Mehrere Jahre hatte ich die Maschine dann meiner lieben Freundin A. geborgt, die sie mir aber zurückgab, als sie aus Berlin wegzog.

Nun also bin ich älter geworden, geduldiger, übe mich in langsamem Arbeiten ohne Hektik und Eile. Meine gute alte Nähmaschine und ich starten einen neuen Versuch der Zusammenarbeit. Ich habe Stoff gekauft und einige Ideen für Basteleien. Neben mir eine Kanne mit gutem schwarzen Tee, den ich mit Garam Masala gewürzt, Zitronensaft einem Hauch Apfelsüße abgeschmeckt habe. Das duftet, wärmt und schmeckt ganz wunderbar.