Selbst mit Katze

 

Wer meinen kleinen Zweitblog Miezies Abenteuer mitliest, hat ein ähnliches Motiv bereits gesehen. Hier der Versuch eines kleinen Selbstportraits mit Katze auf dem Sofa.

 

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Selbst mit Katze, Tuschefüller, Pinsel, Tusche auf A4-Steinpapier, Januar 2018

 

Auf Miezies Abenteuer gibt es heute übrigens eine ganz andere Ansicht meines Sofas. Zu diesem Beitrag >>HIER ENTLANG<<

 

 

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Hippiefreuden

 

 

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Was zum Teufel hat sie da denn angeschleppt?

 

Nun rede und schreibe ich ja schon länger immer mal wieder davon, dass ich lernen wolle, mich von Dingen zu trennen, damit auch Ballast abzuwerfen und Platz und Luft zum Leben und Atmen zu gewinnen.

Einiges habe ich auch bereits aussortieren können, weiteres wird folgen, auch wenn es  nicht immer leicht fällt.

Aber manchmal kehren die Dinge auch zurück.  Von meinen Eltern bekam ich heute eine Klomottenkiste überreicht, die ich wohl im Sommer 2003 gepackt hatte, als ich mein WG-Zimmer räumte und für einige Zeit das Land verließ. Offensichtlich habe ich diese Kleider danach nie abgeholt und später dann vergessen.

Ich wollte die Sachen eigentlich nur sortieren, waschen und dann das Brauchbare zur Kleidersammlung der Caritas bringen. Aber was finde ich? Meinen alten geliebten Hippierock und noch ein paar andere Klamotten, von denen ich manche schon als Teenager in Zweiter Hand erstanden hatte. Was für eine Überraschung, was für eine Freude, was für Erinnerungen sich auch auftaten. Ja, ich hatte zwei Extreme Kleiderphasen – ganz in Schwarz und ganz in Hippiebunt. Dazwischen nichts.

Die wiedergefundenen Sachen werden wohl bei mir bleiben und als Belohnung dienen für konsequentes Lauftraining und Yoga, denn mit Antidepressivaspeck geht der Reißverschluss nicht zu schließen. Und dann muss noch das Selbstbewusstsein gut gefüttert werden, damit ich mich auch nicht schäme, in meinem Alter noch in dem alten Hippiezeug herumzulaufen. Ob das bis zum Sommer klappt?

Wir werden sehen …

 

Bitte Aufladen!

20171212_Fensterkatzen

 

Dass mein Akku kurz vor Jahresende alle ist, finde ich nicht allzu erstaunlich. Deshalb genehmige ich mir bis zum nächsten Jahr eine Blogpause. Es geht kaum noch Input in mich hinein und auch das Schreiben ist mühselig.

Für einen Rückblick auf das Jahr 2017 brauche ich noch ein paar Monate Abstand. Es ist in mancherlei Hinsicht zu viel, in anderer aber zu wenig passiert; aber da ich nicht zerbrochen bin, will ich annehmen, dass ich daran weiter wachse und erstarke. Ein Triumph allein schon nur das eine – ich bin ohne erneuten Klinikaufenthalt durch dieses Jahr gekommen.

Bei manchen von Euch konnte ich  lesen, wie Ihr Euch auf das Weihnachtsfest freut und vorbereitet. Aber ich bin mir sicher, dass für viele andere die kommenden Feiertage mit Schmerz, Angst, Einsamkeit, Trauer und Verlustgefühl verbunden sind. Ich wünsche gerade Euch viel Kraft für die nächsten Tage. Bitte haltet durch!

Für mich hat sich in diesem Jahr die Vorweihnachtszeit endgültig mit negativen Gefühlen verknüpft – höre ich Weihnachten, denke ich an Armut, Ausgrenzung, Obdachlosigkeit. Vorbote war vielleicht, dass ich bereits in meiner Kindheit lang und heftig weinen musste, wenn ich das Märchen vom Mädchen mit den Schwefelhölzern las. Dieses beklemmende Gefühl ergriff mich auch die letzten Tage viel zu häufig.

 

 

Aber ich möchte die Bloggerei für dieses Jahr mit etwas Positivem abschließen und Euch auf Gerdas Kazakous aktuelle Legearbeiten hinweisen – wenn Ihr sie nicht selbst schon kennt (>>HIER<< und >>HIER<< geht es lang, wenn Ihr sie sehen wollt). Für mich sind diese Arbeiten überaus symbolhaft und ich wünsche mir, das kommende Jahr 2018 wird unter jenem Stern der Auferstehung stehen – für mich, aber auch für Euch, mit denen ich mich hier in der Blogwelt inzwischen vertraut und verbunden fühle. Und am liebsten für die ganze Welt, aber vielleicht sollte ich noch nicht nach allen Sternen greifen.

 

 

Jetzt ist dieser letzte Post des Jahres 2017 doch arg rührselig geworden. Wollte ich mich nicht kurz und knapp fassen und Euch einfach nur ein gesundes Wiedersehen im Neuen Jahr wünschen?

Von Herzen alles Gute

Agnes

Schabernack

Gerade bastele ich an einem bunten Herbstprojekt. Die „Zeichnungen für große und kleine Kinder“, Einhörner und Katzenbilder sollen demnächst eine eigene Webpräsenz haben. Mit diesen vorgefertigten Themen auf WordPress ist das ja – eigentlich – kein Problem. Trotzdem habe ich jetzt erst mal keine Lust mehr auf Schreibtisch und PC und lade einfach mal eine kleine Skizze von heute Abend hoch.
Euch vorab schon einmal einen bunten Sonntag.

Miezies Abenteuer

20170909_SchabernackBG Schabernack, 09.09.2017

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Jaguar und Ara

Bevor ich die Füße hochlege, hier eine kurze Notiz mit einer Skizze vom heutigen Besuch im Berliner Naturkundemuseum.

Einen präparierten Wolf, den ich eigentlich zeichnen wollte, habe ich nicht gefunden. Dafür aber andere Exponate. Unter anderem auch eine Sonderausstellung zum bedrohten Amazonas und der Regenwaldtierwelt mit einem einen Ara jagenden prächtigen Jaguar.

 

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Jaguar und Ara, Skizzenbuch A5, Naturkundemuseum Berlin, Kugelschreiber, 01.08.2017

Der Luchs

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Junger Luchs, Zeichnung, A4 Skizzenbuch, Bleistift, Pastellkreiden, 14.07.2017

 

Zum Thema Luchs fällt mir sofort eines meiner liebsten Kinderbücher ein – Die rote Zora und ihre Bande. Ich habe das Buch wohl zwanzigmal – nein bestimmt noch öfter – gelesen; nur den Anfang habe manchmal überblättert. Zu bewegend, wie Kurt Held den Tod der Mutter, die Beerdigung und die Verlorenheit Brankos beschreibt. Ich habe jedes Mal Rotz und Wasser geheult und bekam eben, als ich das zerfledderte Buch in die Hand nahm und die ersten Sätze las, sofort einen Kloß im Hals.

Im zweiten Teil werden die Kinder von einem Luchs angegriffen, der sie als Nahrungskonkurrenten um seinen gerissenen Fasan betrachtet und werden nur in letzter Sekunde von einem wildernden Bauern gerettet, der sie in seine Hütte aufnimmt.

Schon allein dieser Geschichte wegen ist der Luchs für mich ein märchenhaftes Wesen, stark, schnell, schlau, aufmerksam. Und schön! Wunderschön!

Im Wildpark Schorfheide hatte ich das riesige Glück, einen Luchs ganz aus der Nähe zu betrachten. Sonst sind die Luchse dort weniger geneigt, sich von den neugierigen Parkgästen brav begaffen zu lassen.  Dieser Luchs war aber von der Fütterung des Rotwildes auf der anderen Wegseite so fasziniert, dass er sich gnädig von mir und anderen Besuchern ablichten ließ – bis er erhobenen Hauptes zurück ins dichte Laub entschwand.

 

 

Seht Euch doch mal die riesigen Pfoten dieses schönen Tieres an. Diese und die spitzen Ohren sind wohl die markantesten Luchsmerkmale.

 

Meine beiden Katzen

 

… zeichne ich, wie Ihr bereits wisst, sehr gern. Die tun mir natürlich selten den Gefallen, lange genug in einer mir genehmen Position zu bleiben, bis ich mit der Zeichnung fertig bin.

Die letzten Tage habe ich die beiden ausgiebig – mit Zeichenblock und Bleistift – beim Fressen beobachtet. Da Lina sehr gierig ist und schlingt, sind da nur kurze Schnellzeichnungen möglich.

Die dünnen Bleistiftstriche auf Aquarellpapier der heutigen Abendfütterung habe ich mit Feder und Tusche verstärkt.

20170613_LiLot
Futterneid, Feder und Tusche, 13.06.2017

Von der gestrigen Zeichnung zeige ich nur Lina. Sieht irgendwie unbequem aus, oder? Hauptsache, das Essen rutscht gut und schnell die Kehle hinunter. Dann passen bestimmt noch die Futterreste der Schwester in den großen Katzenmagen.

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Beim Fressen, Feder und Tusche, 12.06.2017

Die dritte Katzenbildversion ist Lotta in Lauerstellung, mich beim Frühstück beobachtend. Gut, dass ich ein Blatt Papier und den Fineliner griffbereit hatte.

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Auf der Lauer, Fineliner, 13.06.2017

Elfi und Punkt

 

 

Vergangene Woche habe ich weiter an den Skizzenfür meine Bildgeschichte gearbeitet.

Gerade bin ich allerdings ins Stocken geraten. Zum einen ist das Wetter viel zu schön, um zu lange drinnen zu kritzeln. Zum anderen soll nun ein Hund mit ins Spiel kommen. Ich habe einen „mittelgroßen“ braunen Mischlingshund vor Augen, habe heute aber beim Einkaufen einen Collie gesehen und mich daran erinnert, wie sehr ich die Lassie-Filme als Kind geliebt habe. Ein noch größeres Problem als die Entscheidungsfindung: Katzen habe ich schon öfter gezeichnet, ich habe auch selbst zwei Stubentiger, die ich beobachten und als Modell verwenden kann. So werde ich das Internet nach schönen Fotos aus allen Perspektiven durchsuchen, mein eigenes Fotomaterial durchsehen und im Park Hunde beim Gassi gehen und spielen beobachten.