Schabernack

Gerade bastele ich an einem bunten Herbstprojekt. Die „Zeichnungen für große und kleine Kinder“, Einhörner und Katzenbilder sollen demnächst eine eigene Webpräsenz haben. Mit diesen vorgefertigten Themen auf WordPress ist das ja – eigentlich – kein Problem. Trotzdem habe ich jetzt erst mal keine Lust mehr auf Schreibtisch und PC und lade einfach mal eine kleine Skizze von heute Abend hoch.
Euch vorab schon einmal einen bunten Sonntag.

Miezies Abenteuer

20170909_SchabernackBG Schabernack, 09.09.2017

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Jaguar und Ara

Bevor ich die Füße hochlege, hier eine kurze Notiz mit einer Skizze vom heutigen Besuch im Berliner Naturkundemuseum.

Einen präparierten Wolf, den ich eigentlich zeichnen wollte, habe ich nicht gefunden. Dafür aber andere Exponate. Unter anderem auch eine Sonderausstellung zum bedrohten Amazonas und der Regenwaldtierwelt mit einem einen Ara jagenden prächtigen Jaguar.

 

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Jaguar und Ara, Skizzenbuch A5, Naturkundemuseum Berlin, Kugelschreiber, 01.08.2017

Als uns der Himmel auf den Kopf zu fallen drohte …

 

… blickte Lina ziemlich sorgenvoll aus dem Fenster. Der Krach war ihr merklich unheimlich und doch war das Geschehen so faszinierend, dass sie wie in Stein gemeißelt auf ihrem Kratzbaum sitzen blieb.

Das musste mich einfach zu einer Kritzelei inspirieren.

 

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Der Luchs

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Junger Luchs, Zeichnung, A4 Skizzenbuch, Bleistift, Pastellkreiden, 14.07.2017

 

Zum Thema Luchs fällt mir sofort eines meiner liebsten Kinderbücher ein – Die rote Zora und ihre Bande. Ich habe das Buch wohl zwanzigmal – nein bestimmt noch öfter – gelesen; nur den Anfang habe manchmal überblättert. Zu bewegend, wie Kurt Held den Tod der Mutter, die Beerdigung und die Verlorenheit Brankos beschreibt. Ich habe jedes Mal Rotz und Wasser geheult und bekam eben, als ich das zerfledderte Buch in die Hand nahm und die ersten Sätze las, sofort einen Kloß im Hals.

Im zweiten Teil werden die Kinder von einem Luchs angegriffen, der sie als Nahrungskonkurrenten um seinen gerissenen Fasan betrachtet und werden nur in letzter Sekunde von einem wildernden Bauern gerettet, der sie in seine Hütte aufnimmt.

Schon allein dieser Geschichte wegen ist der Luchs für mich ein märchenhaftes Wesen, stark, schnell, schlau, aufmerksam. Und schön! Wunderschön!

Im Wildpark Schorfheide hatte ich das riesige Glück, einen Luchs ganz aus der Nähe zu betrachten. Sonst sind die Luchse dort weniger geneigt, sich von den neugierigen Parkgästen brav begaffen zu lassen.  Dieser Luchs war aber von der Fütterung des Rotwildes auf der anderen Wegseite so fasziniert, dass er sich gnädig von mir und anderen Besuchern ablichten ließ – bis er erhobenen Hauptes zurück ins dichte Laub entschwand.

 

 

Seht Euch doch mal die riesigen Pfoten dieses schönen Tieres an. Diese und die spitzen Ohren sind wohl die markantesten Luchsmerkmale.

 

Meine beiden Katzen

 

… zeichne ich, wie Ihr bereits wisst, sehr gern. Die tun mir natürlich selten den Gefallen, lange genug in einer mir genehmen Position zu bleiben, bis ich mit der Zeichnung fertig bin.

Die letzten Tage habe ich die beiden ausgiebig – mit Zeichenblock und Bleistift – beim Fressen beobachtet. Da Lina sehr gierig ist und schlingt, sind da nur kurze Schnellzeichnungen möglich.

Die dünnen Bleistiftstriche auf Aquarellpapier der heutigen Abendfütterung habe ich mit Feder und Tusche verstärkt.

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Futterneid, Feder und Tusche, 13.06.2017

Von der gestrigen Zeichnung zeige ich nur Lina. Sieht irgendwie unbequem aus, oder? Hauptsache, das Essen rutscht gut und schnell die Kehle hinunter. Dann passen bestimmt noch die Futterreste der Schwester in den großen Katzenmagen.

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Beim Fressen, Feder und Tusche, 12.06.2017

Die dritte Katzenbildversion ist Lotta in Lauerstellung, mich beim Frühstück beobachtend. Gut, dass ich ein Blatt Papier und den Fineliner griffbereit hatte.

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Auf der Lauer, Fineliner, 13.06.2017

Elfi und Punkt

 

 

Vergangene Woche habe ich weiter an den Skizzenfür meine Bildgeschichte gearbeitet.

Gerade bin ich allerdings ins Stocken geraten. Zum einen ist das Wetter viel zu schön, um zu lange drinnen zu kritzeln. Zum anderen soll nun ein Hund mit ins Spiel kommen. Ich habe einen „mittelgroßen“ braunen Mischlingshund vor Augen, habe heute aber beim Einkaufen einen Collie gesehen und mich daran erinnert, wie sehr ich die Lassie-Filme als Kind geliebt habe. Ein noch größeres Problem als die Entscheidungsfindung: Katzen habe ich schon öfter gezeichnet, ich habe auch selbst zwei Stubentiger, die ich beobachten und als Modell verwenden kann. So werde ich das Internet nach schönen Fotos aus allen Perspektiven durchsuchen, mein eigenes Fotomaterial durchsehen und im Park Hunde beim Gassi gehen und spielen beobachten.