Für Myriade und andere Buchweltreisende

  Myriade fragte vergangene Woche, ob wir ein paar Vorschläge für Literaturen aus den Ländern Kasachstan und/oder Armenien hätten, Buchempfehlungen aus benachbarten Ländern wären ihr aber auch recht. Ich bin heute mal meine Buchregale durchgegangen und stelle kurz ein paar Titel vor, die ich unbedingt für lesenswert halte:   Kasachstan Ein Roman eines kasachischen Autors … Für Myriade und andere Buchweltreisende weiterlesen

S-Bahnskizzen (16)

  Langsam, gemächlich, kehre ich zurück aus meiner Blogpause. Das Jahr beginne ich vorsichtig optimistisch. Klingt 2018 nicht irgendwie nach Aufbruch? Gut gelaunt gestimmt hat mich auch, dass mir gestern in der U-Bahn ein Vertreter einer vom Aussterben bedrohten Spezies gegenüber saß - ein echter Zeitungsleser, der interessiert die taz studierte. Drum möchte ich mein … S-Bahnskizzen (16) weiterlesen

Loslassen und Platz zum Leben schaffen

  Mein Großvater hat in den Monaten bevor er starb viele Dinge aussortiert und weggeworfen. Ganze Ordner mit verschiedenen Papieren entleerte er. Meine Mutter und ich waren entsetzt, als wir davon erfuhren und baten ihn, damit aufzuhören. Er hatte es gut mit uns gemeint und wollte uns nicht mit diesen Dingen belasten. Für meine Mutter … Loslassen und Platz zum Leben schaffen weiterlesen

Roter Riese

  Noch eine Zeichnung aus dem Naturkundemuseums vom Monatsanfang: Dieses Riesenkänguru ist ein fast 200 Jahre altes Präparat. Faszinierend, dass es noch immer so gut erhalten ist. Auf Bauch und Brust ist die Naht sehr gut zu sehen und dementsprechend merkwürdig mutet die stolze Haltung, die sich die Präparaten für das Tier ausgedacht haben. "Na, … Roter Riese weiterlesen

Der Luchs

  Zum Thema Luchs fällt mir sofort eines meiner liebsten Kinderbücher ein - Die rote Zora und ihre Bande. Ich habe das Buch wohl zwanzigmal - nein bestimmt noch öfter - gelesen; nur den Anfang habe manchmal überblättert. Zu bewegend, wie Kurt Held den Tod der Mutter, die Beerdigung und die Verlorenheit Brankos beschreibt. Ich … Der Luchs weiterlesen

Tagesklinik – ich und ich und ich

Nein, ich hätte nicht gedacht, dass die Zeit in der Tagesklinik einfach würde. Es war mir von Beginn an bewusst, dass diese Therapiezeit harte, kräftezehrende Schwerstarbeit werden würde. Der rationale Teil in mir, das theoretisch denkende, analysierende, abwägende und wissende Hirn, versteht das und wundert sich keineswegs, dass mich die Tagesklinik derart erschöpft, dass ich … Tagesklinik – ich und ich und ich weiterlesen