Als uns der Himmel auf den Kopf zu fallen drohte …

 

… blickte Lina ziemlich sorgenvoll aus dem Fenster. Der Krach war ihr merklich unheimlich und doch war das Geschehen so faszinierend, dass sie wie in Stein gemeißelt auf ihrem Kratzbaum sitzen blieb.

Das musste mich einfach zu einer Kritzelei inspirieren.

 

20170722_Gewitter

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Meine beiden Katzen

 

… zeichne ich, wie Ihr bereits wisst, sehr gern. Die tun mir natürlich selten den Gefallen, lange genug in einer mir genehmen Position zu bleiben, bis ich mit der Zeichnung fertig bin.

Die letzten Tage habe ich die beiden ausgiebig – mit Zeichenblock und Bleistift – beim Fressen beobachtet. Da Lina sehr gierig ist und schlingt, sind da nur kurze Schnellzeichnungen möglich.

Die dünnen Bleistiftstriche auf Aquarellpapier der heutigen Abendfütterung habe ich mit Feder und Tusche verstärkt.

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Futterneid, Feder und Tusche, 13.06.2017

Von der gestrigen Zeichnung zeige ich nur Lina. Sieht irgendwie unbequem aus, oder? Hauptsache, das Essen rutscht gut und schnell die Kehle hinunter. Dann passen bestimmt noch die Futterreste der Schwester in den großen Katzenmagen.

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Beim Fressen, Feder und Tusche, 12.06.2017

Die dritte Katzenbildversion ist Lotta in Lauerstellung, mich beim Frühstück beobachtend. Gut, dass ich ein Blatt Papier und den Fineliner griffbereit hatte.

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Auf der Lauer, Fineliner, 13.06.2017

Experiment in Sepia

 

Heute habe ich mich nach längerem mal wieder an Feder und Zeichentusche herangewagt.

Zunächst habe ich mir auf einem Tischchen ein kleines Ensemble aus Gemüse zusammengestellt und auf einem 30*42 cm großem Universalpapier für Aquarell und Acrylmalerei eine Bleistiftskizze angefertigt. Das war noch relativ einfach – abgesehen davon, dass meine Katze Lina nicht damit einverstanden war, dass ich meine Aufmerksamkeit an irgendein Gemüse vergeuden wollte, anstatt mich ganz ihrer Schönheit zu widmen. Demnächst gibt es wieder ein paar Katzenzeichnungen, habe ich Lina versprochen.

Schwieriger war dann die eigentliche Zeichnung mit Feder und Rohrers Ausziehtusche Sepia. Ich hatte schlicht und einfach Hemmungen und Angst, einen Strich an der falschen Stelle zu setzen oder gar zu klecksen. Ehe ich mich ein wenig davon befreit hatte, war das Bild fast fertig. Der Zeichnung fehlt ein wenig die Fluffigkeit oder das Herz, wie ich finde, sieht eben nach dem aus, was es war – nach einer Übung. Ich zeige sie heute trotzdem – gemessen an meinen Zeichnungen von noch vor einem Jahr ist sie dennoch gar nicht übel und ich zeige Euch hier ja „meinen Weg“ und keine Perfektion.

Endlich eingezeichnet machte ich dann noch eine kleine Rosenzeichnung aus dem Gedächtnis und probierte dabei auch die Nass-in-Nass-Technik aus. Das werde ich also weiter üben.

Schließlich habe ich noch ein anderes Bild von vor zwei Wochen zu retten versucht. Ich hatte Aquarellpapier dabei, jedoch nur Pastellkreiden, womit die wilde Rose, die ich zeichnen wollte, recht blass, stumpf und strukturlos erschien. Da ohnehin nichts zu verderben war, habe ich in der Zeichnung ein wenig mit Feder, Sepia-Tusche und scharlachroter Wasserfarbe herumge… …experimentiert.

Löwenmiez

 

Gestern brachte ich von einem Spaziergang drei Löwenzahnblüten mit nach Hause, um sie noch genauer anzusehen und zu zeichnen. Kaum hatte ich den Blüten jedoch den Rücken gekehrt, wurden sie von meiner Katze Lotta als grandioses Spielzeug entdeckt. Sie klaubte die Blüten aus der Vase und jagte sie durch Zimmer und Küche als hätte sie ein echtes Mäuschen in der Mangel. Nach einer kurzen Schrecksekunde und Internetrecherche, ob Löwenzahnstängel für Katzen giftig sein könnten, ließ ich ihr das neue Spielzeug und gesellte mich zu Lina, die ihrer Schwester träge bei der Pflanzenjagd zusah.

Eine Stunde später hatte der Löwenzahn seinen Reiz verloren – sowohl für Lotta als auch für mich, die das schlaffe Wrack zum Zeichnen nicht mehr verwendbar fand. Also habe ich statt dessen ein spielendes Kätzchen mit Löwenzahn gezeichnet – mit Buntstiften sowie mit Markern. Zwei der Bilder zeige ich Euch hier.