Schwarzer Vogel

Diese Kormoran-Bilder zu zeigen, hatte ich mich lange nicht durchringen können. Es wird Zeit sie loszulassen. Die beiden Kormorane begegneten mir Anfang Mai, drei Tage bevor meine Mutter starb. Das Wetter war grau und ich war ebenso trister Stimmung und großer Sorge, in Gedanken bei meiner Mutter im Krankenhaus. Seit dem vergangenen Jahr hatte ich…… Schwarzer Vogel weiterlesen

4. Dezember 2020. Lebenslinien

Foto / Bleistift und Buntstifte auf Büttenpapier, ca. A4. © Ines Udelnow Rituale, gemeinsame Rituale, sind wichtig. Nicht nur für mich. Es fanden sich noch einige Lampignonblumen im Garten. Deren Wurzeln stammen aus dem Vorgarten ihres Elternhauses. Sie hatte sie nach Berlin geholt, als das Haus verkauft werden musste. Das Grab mit Tannengrün und Lampignons…… 4. Dezember 2020. Lebenslinien weiterlesen

Zaungäste. Zu Friedenszeiten

Wer treibt sich da bitte vor meinem Garten herum?, scheint der kleine Star zu fragen. Du frecher Erpel!, hier wird für mich gefüttert und nicht für dich. Troll dich also. Unverrichteter Dinge zieht Herr Erpel ab. Seine Dame hat das ganze Geschehen aufmerksam verfolgt – wohlweislich aus einiger Entfernung. Nun raunt sie dem Gatten zu:…… Zaungäste. Zu Friedenszeiten weiterlesen

Am Grab meiner Mutter

Gestern habe ich einen größeren Ausflug gemacht. Kurz nach sechs Uhr morgens los mit dem Fahrrad Richtig Stadtrand zum Grab meiner Mama, die vor einer Woche beigesetzt wurde und in den Garten meiner Eltern, der nun nur noch der Garten meines Vaters ist. Es ist dort ungewohnt und leer ohne sie. Aber von dort kann…… Am Grab meiner Mutter weiterlesen

Wieder Mittwoch. Selbstportraits Mai-Juni

Die letzten Wochen war es mir aus bekanntem Grunde ganz und gar nicht nach gemütlichem Mittwochs-Sprechfunk-Kuttner hören. Heute hatte ich endlich wieder etwas Muße und ein offenes Ohr und es hat sich gelohnt; Kuttner hatte in der Tat heute eine außerordentlich interessante Anruferin am Telefon. Währenddessen habe ich ein kleines Selbstportrait gezeichnet – heute mit…… Wieder Mittwoch. Selbstportraits Mai-Juni weiterlesen

Ein Dankeschön und junges Mandarinentenfamilienglück

  Ich danke Euch von Herzen für Eure vielen mitfühlenden Kommentare zum Tod meiner Mutter. Worte mögen nicht heilen können, aber ich war selbst erstaunt, wie sehr mich jede einzelne Zeile von Euch berührt und auf gewisse Weise getröstet hat; auch wenn ich nicht auf jeden einzelnen der Kommentare antworten konnte, aber ich sie alle…… Ein Dankeschön und junges Mandarinentenfamilienglück weiterlesen

Trauer

Es wehrt sich einiges in mir, zum Alltag zurückzukehren – wozu auch das tägliche Befüllen dieses Blogs und das Lesen bei meinen Blogfreundinnen und -freunden gehört. Ich hatte ein enges, ein inniges Verhältnis zu meiner Mutter; da war ein gewisses gegenseitiges Verstehen der Gedanken und Gefühle der anderen, was selten ist; die letzten knapp zwei…… Trauer weiterlesen