S-Bahn-Skizzen (21) Der Lehrling

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Der Lehrling, Bleistift, Skizzenbuch A5, 17.01.2018

 

Aus meiner Reihe S-Bahn-Skizzen, Berlin S1

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Alter Ego?

 

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Elfe, Tinte und Aquarell auf Steinpapier A4, Januar 2018

 

 

Zum meinem Krafttier, dem Einhorn (Siehe >>HIER<<), habe ich mir noch eine zweite magische Figur geschaffen, die in diesem Jahr an meiner Seite und an der Seite der mir nächsten stehen wird.

 

 

 

 

S-Bahnskizzen (17)

 

Selten sind auch sie geworden – jene, die in der Bahn sitzen und in einem Buch lesen. Aber auch sie gibt es noch, so wie diese Dame, die in den Tagen vor Weihnachten neben mir in der S.Bahn saß.

 

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Frau mit Buch, Skizzenbuch A5, Bleistift, 21.12.2017

Der Riesenkohlrabi als Muse

 

Im Dezember bekam ich zwei riesige Brocken Gemüse geschenkt – jemandes eigene Ernte. Als Kohlrabi hätte ich die Riesenklumpen nie erkannt – Kohlkopfgroß, der größere drei Kilogramm schwer.

Den ersten vertilgte ich sofort – eine Hälfte geraspelt mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer, die andere in der Suppe. Schließlich bin ich bekennende Salat- und Suppenkasperine.

Der größere Kohl musste zunächst bleiben, eine Weile angesehen werden, bestaunt und erst zeichnerisch verarbeitet werden, bevor er meinen Magen füllen durfte.

 

Bitte Aufladen!

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Dass mein Akku kurz vor Jahresende alle ist, finde ich nicht allzu erstaunlich. Deshalb genehmige ich mir bis zum nächsten Jahr eine Blogpause. Es geht kaum noch Input in mich hinein und auch das Schreiben ist mühselig.

Für einen Rückblick auf das Jahr 2017 brauche ich noch ein paar Monate Abstand. Es ist in mancherlei Hinsicht zu viel, in anderer aber zu wenig passiert; aber da ich nicht zerbrochen bin, will ich annehmen, dass ich daran weiter wachse und erstarke. Ein Triumph allein schon nur das eine – ich bin ohne erneuten Klinikaufenthalt durch dieses Jahr gekommen.

Bei manchen von Euch konnte ich  lesen, wie Ihr Euch auf das Weihnachtsfest freut und vorbereitet. Aber ich bin mir sicher, dass für viele andere die kommenden Feiertage mit Schmerz, Angst, Einsamkeit, Trauer und Verlustgefühl verbunden sind. Ich wünsche gerade Euch viel Kraft für die nächsten Tage. Bitte haltet durch!

Für mich hat sich in diesem Jahr die Vorweihnachtszeit endgültig mit negativen Gefühlen verknüpft – höre ich Weihnachten, denke ich an Armut, Ausgrenzung, Obdachlosigkeit. Vorbote war vielleicht, dass ich bereits in meiner Kindheit lang und heftig weinen musste, wenn ich das Märchen vom Mädchen mit den Schwefelhölzern las. Dieses beklemmende Gefühl ergriff mich auch die letzten Tage viel zu häufig.

 

 

Aber ich möchte die Bloggerei für dieses Jahr mit etwas Positivem abschließen und Euch auf Gerdas Kazakous aktuelle Legearbeiten hinweisen – wenn Ihr sie nicht selbst schon kennt (>>HIER<< und >>HIER<< geht es lang, wenn Ihr sie sehen wollt). Für mich sind diese Arbeiten überaus symbolhaft und ich wünsche mir, das kommende Jahr 2018 wird unter jenem Stern der Auferstehung stehen – für mich, aber auch für Euch, mit denen ich mich hier in der Blogwelt inzwischen vertraut und verbunden fühle. Und am liebsten für die ganze Welt, aber vielleicht sollte ich noch nicht nach allen Sternen greifen.

 

 

Jetzt ist dieser letzte Post des Jahres 2017 doch arg rührselig geworden. Wollte ich mich nicht kurz und knapp fassen und Euch einfach nur ein gesundes Wiedersehen im Neuen Jahr wünschen?

Von Herzen alles Gute

Agnes

Stilbruch

 

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Für alle die, denen das Jahresende gar zu schrecklich aufs Gemüt drückt, hier eine Zeichnung der anderen Art: bunt, bunter, knallebunt.

Arimalla Panprinzessin läd uns alle auf ihr Schloss zum großen Blütenfest.

Eltern und Großeltern von Kindern (Klischeeentsprechend eher Mädchen?) im Grundschulalter mögen die Anspielung auf „Mia and Me“ verstehen. Am Ende wird immer alles gut. Versprochen!